Menschen mit Demenz zeigen oft Verhaltensweisen, die befremden, verärgern oder ratlos und hilflos machen. Eine heitere und gelassene Haltung kann laut dem Experten für Altersfragen, Pädagogen und Autoren Erich Schützendorf helfen, den Menschen wohlwollender und liebevoller zu begegnen.
In seinem kurzweiligen Vortrag stellt Schützendorf Menschen mit Demenz vor, die er während seines Berufslebens kennengelernt hat und die ihm geholfen haben, eine andere Sichtweise auf „ver-rücktes“ Verhalten zu entwickeln. Das Erzählcafé wird musikalisch begleitet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen! Eine Anmeldung ist nicht nötig. Das Café Arkadien befindet sich im Erdgeschoss von Haus C der LVR-Klinik Mönchengladbach.
Der Tönisvorster Diplom-Pädagoge Erich Schützendorf, geboren 1949, war von 1976 bis 2015 Leiter des Fachbereichs „Fragen des Älterwerdens“ an der Volkshochschule des Kreises Viersen und hat in den letzten beiden Jahren vor seinem Ausscheiden 2015 die Bildungseinrichtung geleitet. Der Grundgedanke von Erich Schützendorf war immer, dass auch der alte und vielleicht schon demente Mensch eine Würde hat und als Mensch behandelt werden sollte. Darüber hinaus hat sich Schützendorf als Buchautor einen Namen gemacht, unter anderem mit den Titeln „In Ruhe verrückt werden dürfen“ oder „Das Recht der Alten auf Eigensinn“.