Wie in allen Alexianer-Einrichtungen wurde auch am Standort Krefeld an diesem Tag an den Heiligen Alexius erinnert. Die Seelsorger brachten den Namenspatron im Rahmen eines Stehimpulses näher und als besondere Mittagspause gab es für die Mitarbeitenden ein gemeinsames Grillen im Alexianer-Park.
Die Krankenhausseelsorger Monika Wiedenau und Ulrich Hagens erläuterten an der Alexiusstatue im historischen Kreuzgang des Krankenhauses die Bedeutung des Heiligen Alexius für die Arbeit der Alexianer am Menschen.
Um 1480 tauchte erstmals der Name „Alexianer“ auf, benannt nach dem Heiligen Alexius. Die Brüder wählten diesen Heiligen zum Patron ihrer Kongregation. Seit der Entstehung sorgten sie für arme, leidende und an den Rand der Gesellschaft gedrängte Menschen. Die Alexianerbrüder pflegten Kranke, besonders während der Pest-Epidemien. Im 17. Jahrhundert begannen sie mit einem neuen Dienst; sie nahmen sich der sogenannten Geisteskranken an.
Bis zum heutigen Tag entwickelte sich das Wirken der „Alexianer“ mit vielfältigen Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens in ganz Deutschland und weltweit.
„Alexianer“ heißen heute im engeren Sinne die Träger der Alexianer-Einrichtungen, die Alexianerbrüder und im weiteren Sinne die 34 000 Mitarbeitenden deutschlandweit und die 1 700 in Krefeld. Sie alle arbeiten im Geist der Alexianerbrüder-Gemeinschaft, der durch den Stiftungsrat in Münster als oberste Instanz getragen wird.