Bluthochdruck ist mit fast 30 Millionen Betroffenen eine der häufigsten Volkskrankheiten in Deutschland. Dennoch bleibt die Erkrankung oft lange unentdeckt – mit möglichen schweren Folgen für Herz, Gefäße und andere Organe. In seinem Vortrag am Mittwoch, 17. Juni, um 18 Uhr erklärt Dr.-medic Tiberiu Langhaus, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin im St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln, was Bluthochdruck eigentlich ist, welche Symptome – sofern sie auftreten – auf Bluthochdruck hindeuten können, warum Betroffene aber selten Beschwerden verspüren und weshalb gerade das so gefährlich ist. Anschaulich stellt der Experte dar, welche gesundheitlichen Risiken mit dauerhaft erhöhtem Blutdruck verbunden sind – etwa ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall, aber auch mögliche Schädigungen des Herzmuskels, der Blutgefäße und der Nieren. Außerdem zeigt er auf, welche Personengruppen besonders gefährdet sind.
Dr. Langhaus erläutert ausführlich die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten: Wann werden blutdrucksenkende Medikamente notwendig? Wie kann die Therapie möglichst individuell angepasst und kontrolliert werden? Und welche Rolle spielt die Veränderung des Lebensstils? Ein Schwerpunkt des Abends liegt außerdem auf der Prävention: Was kann jeder selbst tun, um Bluthochdruck zu vermeiden oder positiv zu beeinflussen? Dabei geht es unter anderem um eine ausgewogene Ernährung, mehr Bewegung im Alltag, den Abbau von Dauerstress und ausreichend Schlaf. Im Anschluss steht Dr.-medic Langhaus für persönliche Fragen gerne zur Verfügung.
Der kostenfreie Infoabend findet in der Kapelle des St. Irmgardis-Krankenhauses Süchteln (Tönisvorster Str. 26, 41749 Viersen) statt. Eine Anmeldung ist erforderlich – telefonisch unter 02162 / 899-0 oder per E-Mail an [email protected].