Ein Symptomtagebuch auf dem Smartphone, eine App zur Unterstützung der Therapie oder die Videosprechstunde mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten – digitale Anwendungen sind längst Teil unseres Alltags geworden. Auch in der Rheumatologie eröffnen sich neue Möglichkeiten, Erkrankungen besser zu verstehen und die Therapie damit aktiv zu gestalten.
Doch wann sind diese digitalen Helfer wirklich sinnvoll? Und wo stoßen sie an ihre Grenzen? Diesen Fragen widmet sich Dr. Türker Kurt, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin und Rheumatologie, am Mittwoch, 10. Juni, um 17 Uhr im St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank, Hauptstraße 74-76. Der Experte gibt einen verständlichen Einblick in die Welt digitaler Gesundheitsangebote und zeigt, wie sie gezielt in die Behandlung rheumatischer Erkrankungen eingebunden werden können.
Im Mittelpunkt stehen alltagstaugliche Lösungen: von Apps zur Dokumentation von Beschwerden bis hin zur Unterstützung bei der Medikamenteneinnahme. Dabei wird deutlich, dass digitale Anwendungen vor allem dann einen echten Mehrwert bieten, wenn sie individuell eingesetzt und sinnvoll in die Therapie integriert werden.
Gleichzeitig wird erläutert, worauf Patientinnen und Patienten achten sollten – etwa in Bezug auf Datenschutz, Qualität und die richtige medizinische Einordnung. „Digitale Anwendungen können eine wertvolle Ergänzung zur klassischen Therapie sein – entscheidend ist, sie richtig zu nutzen“, betont Oberarzt Dr. Türker Kurt.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Experten ins Gespräch zu kommen. Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten, die mehr über moderne Unterstützungsmöglichkeiten im Umgang mit Rheuma erfahren möchten.