Gewässer drohte zu kippen 326 000 Liter Wasser umgepumpt

Lank-Latum · Dass zu den Vorzügen des Lebens „auf dem Dorf“ unter anderem die große und schnelle Hilfsbereitschaft im Krisenfall gehört, zeigte sich kürzlich wieder in Lank-Latum: Als Mitgliedern des Angelvereins FSV Lank 1934 und aufmerksamen Mitbürgern aufgefallen war, dass der kleine See neben dem größeren Latumer See durch Wärme, Kraut und zu wenig Wasser zu kippen droht, wurde schnellstens das Meerbuscher Umweltamt informiert und Kontakt zur örtlichen Feuerwehr aufgenommen.

Da der kleine See neben dem Latumer See zu kippen drohte, entnahm die Feuerwehr Meerbusch kurzerhand Wasser aus dem größeren Gewässer um das kleinere „aufzufüllen“.

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Nach einem Vor-Ort-Termin, bei dem neben Vertretern des Angelvereins und des Umweltamts auch Mitarbeiter des Artenschutzes und der Unteren Fischereibehörde zugegen waren, wurde dann auch schnell die Genehmigung an die Feuerwehr erteilt, Wasser aus dem großen in den kleinen See zu pumpen. Bereits am folgenden Tag schritten die Einsatzkräfte zu Tat – nach drei Stunden war der kleine See wieder um etwa 326 000 Liter Wasser voller. Im Vorfeld der Feuerwehraktion hatte der Angelverein im Rahmen eines Sonderarbeitstages schon einen Teil Kraut aus dem Gewässer entfernt, weitere solche Einsätze sind geplant. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Pump-Aktion sehr wichtig war und auch genau zum richtigen Zeitpunkt stattgefunden hat. Mit allen Verantwortlichen wurde besprochen, dass man den kleinen See weiterhin im Blick hat und den Feuerwehreinsatz notfalls wiederholen wird. Foto: privat