Allen Grund zur Freude hatte Edith Gribs am Mittwochvormittag in der Halle 22. Offiziell wurde ihr von Barabara Jäschke und Dieter Lambertz vom Kinderschutzbund Willich die Urkunde zur Schirmherrschaft 2026 für den Kinderschutzbund überreicht. Neben Halle22-Geschäftsführer Thomas Mathes war auch der ehemalige Schirmherr, Stadtwerke-Chef Tafil Pufja, gekommen, um seiner Nachfolgerin zu gratulieren.
Zum vierten Mal konnte der Kinderschutzbund nun einen Schirmherrn, jetzt aktuell eine Schirmherrin, ernennen. „Die Idee, einen Schirmherrn für den Kinderschutzbund zu ernennen, hatten Barbara und ich vor vier Jahren ganz spontan“, erinnert sich Dieter Lambertz. Auch Bürgermeister Christian Pakusch fand die Idee toll und übernahm gleich als erster die Schirmherrschaft über den Kinderschutzbund. Es folgten GSG-Geschäftsführer Willy Kerbusch, Stadtwerke-Chef Tafil Pufja und jetzt im vierten Jahr Halle22-Inhaberin Edith Gribs.
„Das war ein tolles und interessantes Jahr“, resümiert Tafil Pufja rückblickend. „Der Kinderschutzbund ist einfach super - darum habe ich letztes Jahr die Schirmherrschaft gerne übernommen“, ergänzt er. Mit verschiedenen Aktionen, zum Beispiel bei der Unterstützung des Kinderfestes oder Kinokarten für Kinder in den Weihnachtsvorstellungen des Kinderschutzbundes, haben die Stadtwerke den Kinderschutzbund das ganze Jahr über begleitet. „Als Unternehmerschaft kann man da mehr machen. Wir sind, wie der Kinderschutzbund auch, eben ein Teil der Stadtgesellschaft. Darum werden wir beispielsweise die Kino-Aktion auch weiterhin unterstützen, auch wenn ich nicht mehr Schirmherr bin“, so der Stadtwerke-Chef weiter. Jeder Euro in den Kindenschutzbund sei Gold wert „... vor allem weil der Kinderschutzbund auch Zivilcourage zeigt, in dem er Probleme - was Familien oder Kinder betrifft - anspricht und angeht.“
Halle22-Geschäftsführer Thomas Mathes ergänzt zu diesem Thema: „Man denkt oft, in Willich sei alles ok, aber wir haben hier genau dieselben Probleme wie andere Städte oder Kommunen.“
Es hätte im letzten Jahr nicht eine Woche gegeben, wo sich der Kinderschutzbund nicht um eine Kindeswohlgefährdung hätte kümmern müssen, fügte Dieter Lambertz an. „Dabei machen wir schon wirklich sehr viel, aber leider sind unsere Kapazitäten - personell wie räumlich - eben auch begrenzt“, erklärt Barbara Jäschke. Dabei seien schon knapp 60 Ehrenamtler für den Kinderschutzbund tätigt.
Hier möchte die neue Schirmherrin Edith Gribs helfend unterstützen. „Wir haben hier einen multifunktionalen Raum, den wir dem Kinderschutzbund gerne zur Verfügung stellen und auch personell - sollte der Raum genutzt werden - aushelfen können“, versichert Edith Gribs. Dabei unterstützt die Halle 22 schon lange unter anderem die „Babybegrüßungstasche“ des Kinderschutzbundes. Hierin enthalten auch Gutscheine, bei dem junge Familien und frisch gewordene Eltern drei Monate in der Halle 22 trainieren können. „Sonntags gibt es dabei sogar noch eine Betreuung für Kleinkinder“, so Edith Gribs.
„Wir haben hier natürlich auch viele Möglichkeiten, die Themen des Kinderschutzbundes an unsere Mitglieder zu tragen“, so Thomas Mathes. Gerade solche Multiplikatoren helfen dabei, den Kinderschutzbund zu unterstützen - sei es personell oder mit Spenden, wie Barbara Jäschke abschließend bestätigt.