Gespendet wurden die Einnahmen aus der Standvergabe beim Kindertrödelmarkt und den Spenden, die die Besucher für das kostenlose Kinderschminken in die Spendenbox geworfen hatten. „Wir freuen uns, dass wir 588,59 Euro für eure Arbeit sammeln konnten“, meinte ASV-Präsident Michael Maaßen bei der Übergabe an Jens Schmitz, den Fördervereins-Vorsitzenden. Er war mit Steffi und Norbert Nickolay (Pressewart und Orga-Team Märzenfest) zum Besuch in die Villa Sonnenschein, das Elternhaus des Fördervereins, gekommen.
Die Besucher kamen zum richtigen Zeitpunkt: Sie konnten noch kurz die bunten Ergebnisse der diesjährigen Keramik-Malaktion für die Kinder bewundern: liebevoll bemalte Becher und Schalen in allen Größen und Formen. „Das ist eine von vielen Aktionen, für die wir Spendengelder verwenden: Die Kinder und die Familien sollen Spaß haben, ihre Krankheitssorgen ein bisschen vergessen und eine schöne Erinnerung erschaffen“, erklärte Jens Schmitz, der als verwaister Vater weiß, wie emotional belastend die Krebs-Erkrankung eines Kindes ist. Außerdem zeigte er eins der Elternzimmer in der Villa Sonnenschein: Hier können Eltern während der Therapie ihres kranken Kindes im Helios Klinikum Krefeld wohnen und sind im Notfall direkt bei ihrem Kind. Eine weitere Aufgabe des Fördervereins ist die Unterstützung medizinischer Studien – wie etwa aktuell eine Studie zum Zusammenhang von Sport und besserer Genesung der Kinder oder zur besseren Früherkennung von Mundkrebs, der oft als eine Folge einer seltenen Erbkrankheit auftritt. Aber auch
Für ASV-Präsident Michael Maaßen ist die Unterstützung des Fördervereins durch den ASV wichtig: „Schützen wie unser amtierender König Bernt II. Lücke, Vizepräsident Klaus Caris oder aus verschiedenen Zügen unterstützen den Verein und die Villa Sonnenschein seit Jahren, teils auch durch ihre Unternehmen. Als Vorstand sind wir froh, dass wir über das Märzenfest offiziell einen Beitrag zu dieser wichtigen Arbeit leisten können“. Das wolle der ASV Willich im nächsten Jahr fortsetzen, hatte er eine freudige Nachricht für Jens Schmitz „im Gepäck“.