Austragungsort war ein Gelände am Donkweg in Anrath, das mit seinen Freiflächen und Biwakmöglichkeiten ideale Voraussetzungen für ein intensives Ausbildungswochenende bot.
Nach dem morgendlichen Antreten und der Einweisung in den Tagesablauf begann die Veranstaltung mit einem Marsch in der Gruppe, ausgerüstet mit Gefechtsanzug, Helm und sogenannten „BlueGuns“.
Im weiteren Verlauf des Tages durchliefen die Teilnehmer verschiedene Ausbildungsstationen, die von erfahrenen ehemaligen Unteroffizieren und engagierten Reservisten durchgeführt wurden. Vermittelt wurden unter anderem Geländeerkundung und Geländebeurteilung, Orientierung mit Karte und Kompass.
Großes Interesse fand auch die Station Drohnenkunde, bei der Möglichkeiten moderner Aufklärungsmittel sowie deren Bedeutung für den Einsatz vorgestellt wurden. Ergänzt wurde das Programm durch eine praxisnahe Erste-Hilfe-Ausbildung mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen, bei der insbesondere das richtige Verhalten in Stresssituationen geübt wurde. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Selbstschutz und Nahkampftechniken.
Mit Einbruch der Dunkelheit wurde die Ausbildung fortgesetzt. Während der Nachtausbildung standen Kommunikation bei Nacht, Orientierung unter eingeschränkten Sichtverhältnissen sowie Befehlsgebung und Zusammenwirken innerhalb der Gruppe im Vordergrund. Neben allen Ausbildungsinhalten kam auch die Kameradschaft nicht zu kurz. Der Ausbildungstag endete am Lagerfeuer bei guten Gesprächen, Erfahrungsaustausch und einer traditionellen Erbsensuppe aus der Feldküche.