Über zwei Jahre hinweg hat ein vierköpfiges Projektteam, bestehend aus Marco, Werner und Heinz Smetz sowie Helmuth Elsner, an dem Film gearbeitet, der die Geschichte der Schwalm auf eine besondere Weise erzählt. Statt einer klassischen Dokumentation erwartet das Publikum eine filmische Reise entlang der Schwalm mit außergewöhnlichen Luftaufnahmen, informativen Interviews und einer ruhigen Erzählerstimme: „Der Film spannt einen Bogen über mehr als 1000 Jahre Schwalm-Geschichte und erzählt in rund 30 kurzweiligen Geschichten von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Region“, erklärt Helmuth Elsner und Marco Smetz ergänzt: „Dafür wurden 17 Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Bereichen interviewt.“
Die Idee einen Film über die Schwalm zu drehen, stammt von Marco Smetz. Gemeinsam mit seiner Familie, die in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich Heimatfilmprojekte umgesetzt hat, wurde von Beginn an ein klares Ziel verfolgt: „Wir wollen Heimat nicht nur in einer herkömmlichen Dokumentation erklären, sondern ermöglichen, die Schwalm in Kinoqualität zu erleben“, so Werner Smetz.
Die größte Herausforderung in den letzten Jahren bestand für das Projektteam in der Größe des Projekts. Ein 90-minütiger Film bedeutet unzählige Stunden Recherche, Skripterstellung, Dreh, Animation und Schnitt. „Am Ende mussten wir auch Themen trotz großen Aufwands verwerfen, um den ‚Fluss‘ als oberste Priorität im Fokus zu behalten. Sonst wäre es zu viel geworden“, erklärt der Projektinitiator. Wie das Projektteam erläutert, war der Wunsch, Menschen miteinander zu verbinden und ein Gefühl von Heimat sichtbar zu machen, ein zentraler Antrieb. „Wir hoffen, dass wir mit dem Film eine Botschaft vermitteln können: Veränderungen gehören zu unserem Leben dazu, wir sollten keine Angst davor haben, denn an der Schwalm sieht man: et hat hat immer noch jot jegange.“
Die Filmpremiere verspricht einen besonderen Abend für alle, die ihre Heimat und ihre Geschichten neu entdecken möchten. Thematisch verläuft der Film durch Brüggen, Wegberg, Swalmen, Schwalmtal und Niederkrüchten. Der Eintritt ist frei, Spenden zur Projektunterstützung sind willkommen. Im Anschluss an die Vorführung finden ein Umtrunk und Austausch im Foyer statt.