Der Einsatzleitwagen dient als mobile Einsatzzentrale direkt vor Ort. Die Besatzung arbeitet für den Einsatzleiter, koordiniert die eingesetzten Kräfte, dokumentiert und stellt eine reibungslose Kommunikation zur Leitstelle sicher
Das neue Fahrzeug hat 320.000 Euro gekostet. Es basiert auf einem Iveco-Fahrgestell und verfügt über einen Spezialaufbau der Firma GSF, der exakt auf die Wünsche der Feuerwehr zugeschnitten wurde. Im Inneren ist der ELW mit modernster Führungs- und Kommunikationstechnik ausgestattet, um Informationen schnell zu erfassen, auszuwerten und weiterzugeben.
Herzstück des Fahrzeugs sind zwei voll ausgestattete Funkarbeitsplätze. Von hier aus werden der Funkverkehr überwacht, Einsätze dokumentiert und wichtige Informationen gebündelt. So wird sichergestellt, dass alle Einsatzkräfte jederzeit mit den richtigen Informationen versorgt sind. Ergänzt wird der Arbeitsbereich durch einen separaten Besprechungsraum, in dem es einen weiteren Computerarbeitsplatz gibt, der unter anderem die Lagekarte einer Einsatzstelle führen kann. Der Raum ermöglicht. Lagebesprechungen und Entscheidungsfindungen in ruhiger Atmosphäre, unabhängig vom laufenden Funkbetrieb. Gerade bei länger andauernden Einsätzen ist dies ein wichtiger Bestandteil einer strukturierten Einsatzführung.
Besetzt wird der Einsatzleitwagen durch speziell geschulte Kräfte aus allen Löschzügen der Stadt Viersen. Dadurch steht im Einsatzfall immer erfahrenes Personal zur Verfügung, das mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut ist. Der neue Einsatzleitwagen ersetzt einen Mercedes Sprinter aus dem Jahr 2008, der über viele Jahre zuverlässig seinen Dienst versehen hat. Mit der Indienststellung des neuen Fahrzeugs wird die Einsatzführung technisch auf den neuesten Stand gebracht.