Der Kater wurde am Samstag, 17. Januar vom Verein Notfelle Niederrhein e.V. tot in einem abgelegenen Waldstück geborgen, wo er in einem Müllbeutel abgelegt worden war. Die pathologische Untersuchung ergab, dass sich mehrere unterschiedliche Projektile im Körper des Tieres befanden, die aus vermutlich zwei verschiedenen Luftgewehren abgegeben wurden. Der Tod des Katers war somit kein Unfall, sondern das Ergebnis einer gezielten Tötung.
Der Kater, den die betreuenden Futterstelle liebevoll „Moppelmietzi“ nannte, wurde regelmäßig an einer Futterstelle im Bereich Gerberstraße versorgt und wird dort seit dem 14. Januar schmerzlich vermisst. Aufgrund des zeitlichen Zusammenhangs, der Fellzeichnung sowie der räumlichen Nähe besteht der dringende Verdacht, dass es sich bei dem getöteten Tier um diesen Kater handeln könnte. Eine eindeutige Identifizierung ist jedoch nicht mit letzter Sicherheit möglich.
Polizei und Veterinäramt sind über den Fall informiert, entsprechende Anzeigen liegen vor und die gesicherten Projektile werden untersucht. Zusätzlich hat auch die Pathologie nach Bekanntwerden der Todesursache Anzeige erstattet. Die Ermittlungen dauern derzeit an. Um Hinweise aus der Bevölkerung wird dringend gebeten. Gesucht werden Personen, die insbesondere zwischen dem 14. und 16. Januar im Bereich des Fundortes, am Clörather Weg 25, 41748 Viersen, oder in dessen näherer Umgebung verdächte Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, Schussgeräusche wahrgenommen haben und damit den Tatzeitraum eingrenzen können oder sonstige Beobachten gemacht haben. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei oder bei Notfelle Niederrhein unter 0178/9829577 zu melden.