Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Schattenwirkung der Bäume. Sie reduziert die direkte Sonneneinstrahlung und verhindert eine starke Aufheizung von Boden- und Aufenthaltsflächen. Darüber hinaus sorgt die sogenannte Transpiration der Pflanzen für einen zusätzlichen Kühlungseffekt: Die Pflanzen nehmen Wasser über ihre Wurzeln auf und geben es über ihre Blätter wieder an die Umgebung ab. Bei dieser Verdunstung wird der Umgebung Wärmeenergie entzogen, wodurch die Lufttemperatur im Umfeld der Pflanzen sinkt.
Neben Schatten und Verdunstung tragen die Blätter der Pflanzen dazu bei, Sonnenlicht zu absorbieren und zu reflektieren. Dadurch wird eine weitere thermische Aufheizung des Bodens reduziert.
Auch Staudenbeete leisten einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung. Durch ihre dichte und vitale Pflanzendecke beschatten sie den Boden effektiv und verfügen über eine hohe Wasseraufnahmefähigkeit. Ein gut durchwurzelter Boden kann Regenwasser besser aufnehmen und speichern. Gleichzeitig reduziert die geschlossene Pflanzendecke den Pflegeaufwand, da weniger offene Bodenflächen entstehen, die anfällig für Austrocknung und Unkrautwuchs sind.
Darüber hinaus erhöhen Staudenflächen die ökologische Qualität im Stadtgebiet. Überwiegend heimische Pflanzen schaffen Lebensräume für zahlreiche Arten und fördern die biologische Vielfalt.
Durch die Entsiegelung von Flächen, die Pflanzung von Bäumen und die Anlage von Staudenbeeten kann sogenannten „urbanen Hitzeinseln“ wirksam entgegengewirkt werden. Begrünte Plätze tragen damit nicht nur zu einem angenehmeren Stadtklima bei, sondern steigern auch die Aufenthaltsqualität für Bürger.
Bei Fragen steht Ihnen Guido Dericks gerne unter 02163 5701-118 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.