Die Bewerbung basiere auf der größten demokratischen Legitimation mit historischer Beteiligung von über 1,4 Millionen abgegebenen Stimmen und 66 Prozent Zustimmung von den Menschen in der Region, schreibt die Staatskanzlei NRW. Noch nie seien mehr Menschen befragt und mehr Städte eingebunden worden in die Frage, ob sie für die Ausrichtung der Spiele sind. „Mit dem finalen Konzept machen wir Deutschland und der Welt das beste Angebot“, wird Ministerpräsident Hendrik Wüst zitiert.
Da allerdings in Herten nicht die nötige Stimmenanzahl erreicht wurde, gehen die für Herten und Recklinghausen vorgesehenen Mountainbikewettbewerbe nach Essen. Außerdem sollen die finalen Boxwettkämpfe statt in der Messe Essen im Bochumer Ruhrstadion stattfinden. Die Wettbewerbe im Wasserball sollen am international erprobten Wasserball-Standort Duisburg im Landschaftspark Duisburg-Nord statt in Wuppertal stattfinden. In der laut Staatskanzlei „kompakteren“ Bewerbung liegt Duisburg nach Anzahl der Wettkampfstätten auf Platz vier der Bewerberstädte von „KölnRheinRuhr“.
Neben Rhein/Ruhr sind noch München und Berlin im Rennen um die deutsche Olympiabewerbung. Wer’s wird, wird auf der außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung am 26. September 2026 in Baden-Baden entschieden.