In den vier Etagen des Rohbaus kann die spätere Nutzung der Räume bereits abgelesen werden: Im Untergeschoss befinden sich ein Mehrzweckraum, zwei Differenzierungsräume und ein Lehrerzimmer, jeweils mit ebenerdigem Ausgang zum kleinen Vorplatz am Friedrich-Stender-Weg, sowie großzügige WC-, Lager- und Technik-Räume.
Im Erdgeschoss und in den beiden Obergeschossen werden die naturwissenschaftlichen Fachschaften Physik, Biologie und Chemie angeordnet. Auf jeder Etage befinden sich vier große Fachräume, jeweils zwei Fachräume sind einem Vorbereitungsraum zugeordnet.
Um die Anforderungen an die Barrierefreiheit zu erfüllen, sind alle vier Etagen mit einem Aufzug zu erreichen. Der barrierefreie Anschluss des Neubaus an den Altbau des Gymnasiums wird im 1. und 2. Obergeschoss durch eine verglaste Stahlbrücke geschaffen. Diese Brücke wird an die bestehende Fluchttreppe vor der Süd-Ost-Fassade des Bestandsgebäudes Bauteil A angebunden.
Der Neubau wird durch eine eigene mit Erdwärme betriebene Heizungsanlage beheizt und im Sommer durch eine Lüftungsanlage gekühlt. Zusätzlich wird auf dem Flachdach eine PV-Anlage mit Speichern im Gebäude installiert. Durch diese Maßnahmen entsteht nicht nur ein komfortables Schulgebäude, die Baumaßnahme wird auch durch das KfW-Förderprogramm „Klimafreundlicher Neubau“ mit 176.000 Euro gefördert.
Mit der Planung der Außenanlagen für den „Science Cube“ ist ein Büro für Landschaftsarchitektur beauftragt. Hier wird es großzügige Zugänge mit Treppen- und Rampenanlagen geben, in welche einladende Sitzflächen für die Schülerinnen und Schüler integriert sind, und auch die Begrünung der Anlage kommt nicht zu kurz.
Die Stadt Rheinberg ist zuversichtlich, dass dank der bisher sehr guten Zusammenarbeit und Motivation aller am Projekt beteiligten Firmen und Planer die Einweihung des Neubaus wie geplant nach den Sommerferien 2027 erfolgen kann.