Realschüler testen SmartCity-Projekt Umweltbildung durch die VR-Brille

Mönchengladbach · Wie Umweltbildung junge Menschen begeistern und nachhaltig prägen kann, haben Schüler der Klasse 6e der Realschule an der Niers bei einem Testlauf des SmartCity-Projekts „XR-Umweltbildung im Stadtwald Mönchengladbach“ im Rheydter Stadtwald erlebt.

Schüler testen XR-Umweltbildung im Rheydter Stadtwald. Fotos: mags/HSNR

Foto: mags

Mit fünf VR-Brillen haben die Kinder der 6e eine Virtual-Reality-Anwendung getestet, die reale Naturerfahrungen mit digitalen Spielelementen verbindet. Durch die Spielsequenz führt die Leitfigur Biene Max. Im Mittelpunkt steht ein interaktives Spiel, bei dem virtueller Müll eingesammelt und korrekt getrennt werden muss. Für richtig sortierten Abfall gibt es Punkte. Als Belohnung entstehen digitale Samenbomben, die die virtuelle Umgebung mit Blumen aufblühen lassen.

Während ein Teil der Klasse die XR-Anwendung erprobt hat, engagierte sich der andere parallel bei einem Clean-up im Stadtwald. So wurde das digitale Lernerlebnis mit aktivem Umweltschutz im realen Raum verknüpft.

Der Testlauf hat wertvolle Erkenntnisse zur Verständlichkeit der Anwendung, zur Motivation der Kinder und zu weiterem Optimierungspotenzial geliefert.

Das Projekt ist Teil der Smart-City-Strategie der Stadt Mönchengladbach. Es wird in Zusammenarbeit mit der Biologin Dr. Stefanie Henze von der mags-Umweltbildung, dem GEMIT-Institut der Hochschule Niederrhein sowie den Studenten Kate Kaufmann, Mohamed Ahabbal, Alessandro Carillo und Nicole Maier realisiert. Die wissenschaftliche Projektleitung hat Dr. Lennart Hofeditz vom MXR-Labor der Hochschule Niederrhein.

Mithilfe von Extended-Reality-Technologien, Gamification und Künstlicher Intelligenz entsteht ein innovatives Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche, das zeigt, wie digitale Technologien sinnvoll in der kommunalen Umweltbildung eingesetzt werden können.