Das Ordnungsamt blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Die enge Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr hat sich bei Großveranstaltungen, in den Abend- und Nachtstunden bei besonderen Einsätzen im Jahresverlauf bewährt.
Rund 8 000 Einsätze verzeichnet der Kommunale Ordnungs- und Servicedienst (KOS) 2025, zusätzlich zu den Streifen in der Stadt. Die häufigsten Gründe waren Ruhestörungen und Tierschutzfälle. Unter anderem gelang im Tierschutzfall „Teddy“ eine Sicherstellung. Der kaukasische Owtscharka war in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 21. Februar, aus dem Tierheim Mönchengladbach gestohlen worden. Durch Nachforschungen spürten KOS-Mitarbeitende Teddy kurz darauf in einer Wohnung auf. Unter Hinzuziehung der Polizei wurde der Hund dort sichergestellt.
Bei einem Einsatz auf der Sportanlage von Fortuna Mönchengladbach wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 31. August, zwei Einsatzkräfte verletzt. Anlass war eine gemeldete Ruhestörung bei einer privaten Veranstaltung. Ein Mann griff die Einsatzkräfte an. Personen aus der feiernden Gruppe solidarisierten sich mit ihm und attackierten die Einsatzkräfte ebenfalls. Die Polizei beruhigte die Lage mit zahlreichen Kräften. Beide Einsatzkräfte erlitten Verletzungen. Eine Person wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen.
Bis Donnerstag, 18. Dezember 2025, bearbeiteten die Mitarbeitenden der Bußgeldstelle insgesamt 244 478 Verfahren. 84 560 Fälle betrafen den ruhenden Verkehr. 142 547 Fälle wurden wegen Geschwindigkeitsverstößen angezeigt. Die meisten Feststellungen gab es auf der Dahlener Straße in Höhe der Hausnummer 587 in Fahrtrichtung Rheydt Innenstadt. Den höchsten Verstoß registrierte eine Messung auf der Duvenstraße. Dort wurde ein junger Mann mit 125 km/h bei erlaubten 50 km/h erfasst.
Die Einnahmen aus Bußgeldern beliefen sich bis zum Stichtag auf circa 10,7 Millionen Euro (10 766 824,17 Euro). Im Vorjahr lagen die Einnahmen bei rund 9,7 Millionen Euro (9 682 236,54 Euro).