JuniorUni ist bereit fürs neue Semester Lernen mit leuchtenden Augen

Mönchengladbach · Die JuniorUni im Gladbacher Stadtteil Westend hat ihr zweites „volles“ Jahr abgeschlossen – oder vielmehr mit Bravour bestanden. Die Zahl der jungen Studierenden (vier bis 20 Jahre) hat sich 2025 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Wie das gelungen ist und wie es weitergeht, darüber haben die Geschäftsführung – Hartmut Wnuck, Norbert Bienen und Dr. Thomas Grünewald – sowie der pädagogische Leiter Prof. Siegfried Kirsch im Pressegespräch informiert.

Zwei volle Jahre JuniorUni – und jetzt geht‘s erst richtig los! Hartmut Wnuck und Dr. Thomas Grünewald (Geschäftsführung), Prof. Siegfried Kirsch (pädagogischer Leiter) und Norbert Bienen (ebenfalls Geschäftsführung, v.l.) kündigen fürs kommende Semester ein noch breiteres Angebot an.

Foto: Markus Rick (rick)

„Entdeck‘, was in dir steckt! – das ist nicht nur der Leitspruch der JuniorUni, sondern unser großes Anliegen“, erklärt Hartmut Wnuck. Voller Stolz präsentiert er gemeinsam mit Dr. Thomas Grünewald und Norbert Bienen von der Geschäftsführung sowie dem pädagogischen Leiter Prof. Siegfried Kirsch die bemerkenswerte Entwicklung der ersten beiden Jahre und stellt einige Highlights aus 2025 vor – von MINT-Kursen aller Art über die Astrowoche mit dem „echten“ Astronauten Reinhold Ewald bis hin zum Sommercamp. Insgesamt 331 Kurse haben 2025 stattgefunden (154 in 2024), 3 208 junge Leute haben an der JuniorUni „studiert“ (gegenüber 1 369 in 2024), davon viele unter 11 Jahren (752 4-6-Jährige, 1 404 7-10-Jährige) und etwas mehr Jungen (58,6 %) als Mädchen. Und 2026 sollen es noch mehr „Mini-Studenten“ werden. Am 4. März wird das neue Kursprogramm mit Angeboten von „Naturkosmetik herstellen“ oder „Buch entwickeln“ über „Virtual Reality entdecken“ bis zu „Amateurfunk erleben“ veröffentlicht. Dazu soll es in der dritten und vierten Sommerferienwoche wieder ein Sommercamp geben, und im November eine Netzwerk-Challenge an der JuniorUni in Daun mit dem Thema „Architektur der Zukunft“. Auch soll die Kooperation mit Familiengrundschulzentren ausgebaut werden.

Die Herausforderung ist immer die richtige Ansprache. „Wir beginnen ja schon mit den Vierjährigen“, so Wnuck. „Pädagogen sagen, wenn du Kinder erreichen willst, musst du früh damit anfangen, sie für ein Gebiet zu begeistern.“ Über-14-Jährige müsse man wiederum ganz anders ansprechen, so Bienen. „Das sind ja keine Kinder mehr, sondern Jugendliche.“

Ohne das hochengagierte JuniorUni-Team, ehrenamtliche Kursleiter, die Unterstützung durch Firmen – weitere sind herzlich willkommen! – sowie Spenden wäre das alles nicht möglich. „Die Firmen haben hervorragende Techniker und Informatiker“, erklärt Wnuck. „Wenn diese zum Beispiel für Kurse freigestellt werden – das sind ganz spannende Dozenten!, sagt Wnuck und Bienen ergänzt: „Für die Firmen ist es eine große Chance, wenn sie die Inhalte selber in die Hand nehmen, Kurse gestalten können – schließlich haben sie auch Nachwuchsprobleme.“ Das Angebot der JuniorUni lebe genau davon, dass wer etwas anzubieten habe, sich melden könne. „Das Ding atmet“, sagt er, garantiert: „Die Qualität kriegen wir rein“ – und stellt das nach modernsten pädagogischen Maßstäben festgelegte Leitbild der JuniorUni vor („Pädagogik der leuchtenden Augen“, Download siehe www.junioruni-mg.de/info/ueber-uns/). Wnuck ist überzeugt: „Wenn alle Partner mitspielen, ist es eine Win-Win-Situation!“

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