Die durchaus einsatzreiche Nacht begann nur drei Minuten nach dem Jahreswechsel. Eine Brandmeldeanlage in Moers-Hülsdonk hatte einen Fehlalarm ausgelöst; dieser Einsatz konnte schnell ohne Erkenntnisse abgearbeitet werden. Von hier aus ging es nahtlos bis in die frühen Morgenstunden mit zahlreichen Brandereignissen weiter. Die meisten davon entstanden aus unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern, so wurden unter anderem brennende Mülltonen, Sträucher und Hecken sowie Reste von Feuerwerksbatterien abgelöscht.
In Moers-Repelen brannten am Dongratshof mehrere Müllbehälter direkt an einer Hausfassade. Ein Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden, dennoch musste die Fassade mit Außendämmung teilweise geöffnet und abgelöscht werden. Im Bereich Moers-Mattheck brannten mehrere Müllbehälter auf der Leipziger Straße sowie dem Dresdener Ring, auch hier in unmittelbarer Nähe des Gebäudes. In Moers-Hülsdonk griff der Brand mehrerer Mülltonnen auch auf ein abgestelltes Fahrzeug über. Die Anwohner konnten den Brand bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte eindämmen, dennoch wurde das Fahrzeug im hinteren Bereich stark beschädigt.
Der Rettungsdienst musste bis zum Morgen zu 43 Einsätzen ausrücken. Hier wurde die komplette Bandbreite von übermäßigen Alkoholkonsum, unsachgemäßem Umgang mit Feuerwerkskörpern und Körperverletzungen behandelt. Zusätzlich gab es mehrere Einsätze wegen Gesundheitsproblemen, die nicht in Zusammenhang mit Silvester standen. In der Silvesternacht standen sechs Rettungswagen und ein Notarzt zur Verfügung. Für die anfallenden Brandeinsätze waren die Hauptwache sowie die Einheiten Stadtmitte / Asberg, Scherpenberg, Hülsdonk und Repelen der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.