Die Liedbeiträge, Büttenreden, Sketche und die einschlägige Live-Musik erzeugten eine einmalige Fastelovend-Atmosphäre im Saal. Eine Rakete nach der anderen und viel Helau sorgten für eine wahrlich ausgelassene Stimmung von Jung und Alt in den schunkelnden Reihen der Gäste. Die Wirtsleute servierten dazu einen sehr leckeren Wooschkok in verschiedenen Variationen.
Besonders viel Applaus erhielt Thomas Cieslik alias „Bibi“ für seine gekonnt vorgetragenen Karnevalslieder. Alle im Publikum waren begeistert von dem Spitzenprogramm, das die Ehrenamtler und Hobbykarnevalisten ohne jeden Kommerz zusammengestellt hatten. Nach gut drei Stunden besten rheinischen Fastelovends hieß es dann „Auf Wiedersehen“ beim nächsten Wooschmondach im Jahre 2027.
Die Tradition, eine Woche vor Rosenmontag den sogenannten Wooschmondach ausgiebig zu feiern, geht auf ein historisches, verbrieftes Ereignis in Lank-Latum im Jahre 1793 zurück. So hatte der damalige Kurfürst den Lankern das Feiern – entgegen einer Weisung der lokalen Obrigkeit – ausdrücklich erlaubt.