Jugend forscht 2026 Regionalwettbewerb Niederrhein 300 junge Talente stellen am 19. Februar im Seidenweberhaus ihre Projekte vor

Krefeld · Am 19. Februar 2026 dreht sich im Krefelder Seidenweberhaus und im Theater Krefeld erneut alles um Innovation, Forschung und Kreativität: Beim Regionalwettbewerb Niederrhein von Jugend forscht stellen rund 300 junge Talente ihre Projekte vor.

Foto: Unternehmerschaft Niederrhein

Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ zeigen sie, was in den Bereichen Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie, Physik, Technik, Arbeitswelt sowie Geo- und Raumwissenschaften möglich ist. Als Ausrichter des Wettbewerbs freut sich die Unternehmerschaft Niederrhein über die erneut hohe Zahl an Teilnehmenden: „Mit Jugend forscht möchten wir Kinder und Jugendliche für MINT-Fächer begeistern – das ist ein Grundstein für künftige Fachkräfte und damit für unseren Wirtschaftsstandort“, so Dr. Ralf Wimmer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Verbandes und Patenbeauftragter des Wettbewerbs.

Insgesamt gibt es 149 angemeldete Projekte, folgendermaßen auf die Regionen verteilt:

• Aus dem Kreis Kleve: 9 Arbeiten

• Aus dem Kreis Viersen: 34 Arbeiten • Aus dem Rhein-Kreis Neuss: 44 Arbeiten

• Aus dem Kreis Heinsberg: 1 Arbeit

• Aus dem Kreis Wesel: 27 Arbeiten

• Aus Mönchengladbach: 9 Arbeiten

• Aus Krefeld: 24 Arbeiten

• Zusätzlich: eine Arbeit aus Bad Münstereifel, die organisatorisch an den Niederrhein verlegt wurde.

Hinter jeder Arbeit eines Teilnehmenden steht erneut eine engagierte Lehrkraft, die an der jeweiligen Schule die Projektbetreuung übernommen hat – so wie Dr. Sebastian Olszewski und Mieke Grothues, die am Gymnasium Fabritianum seit vielen Jahren junge Forschende begleiten und mit ihren Schützlingen bereits viele Preise gewonnen haben. „Jugend forscht bietet den Schülerinnen und Schülern die Chance, eigene Ideen umzusetzen und Verantwortung zu übernehmen“, erklärt Dr. Olszewski. Mieke Grothues ergänzt: „Die Begeisterung und Kreativität der Kinder machen jeden Aufwand wertvoll.“

Wettbewerbsleiter Dr. Thomas Zöllner betont die Bedeutung des Engagements: „Der Wettbewerb lebt von den Lehrkräften und Jurymitgliedern. Ohne sie wäre Jugend forscht am Niederrhein nicht möglich.“ Welche konkreten Projektideen die Kinder und Jugendlichen entwickelt haben, können sich Besucher im Rahmen der öffentlichen Ausstellung von 14 bis 16.30 Uhr ansehen. Auch neue Schulen und Lehrkräfte sind herzlich dazu eingeladen. „Wenn sie dabei Interesse entwickeln, künftig auch teilzunehmen und die Zukunft von Wissenschaft und Technik aktiv mitzugestalten – umso besser“, so Zöllner.