Zahlreiche Hülser, junge wie ältere, ebenso wie engagierte Handwerksbetriebe waren in den vergangenen Wochen aktiv, um das ehemalige Freibad für die Öffentlichkeit wieder zugänglich und nutzbar zu machen, auch wenn das Baden leider nicht mehr gedacht werden kann.
Inzwischen konnte das Wasserbecken umzäunt werden, eine notwendige Maßnahme zur Absicherung. Aber der Holzzaun ist nicht allein funktional, sondern sieht zudem hübsch aus. Im hinteren Bereich des Geländes wurde eine Beach-Volleyballfläche ausgekoffert und mit Sand gefüllt. Aus dem Aushub entstand dahinter ein niedriger Wall, der mit Blühblumen für Bienen eingesät werden soll.
Besonders viel Arbeit musste in das Gebäude des ehemaligen Büdchens gesteckt werden. Denn die mehr als sechs Winter, denen das unbeheizte Gebäude ausgesetzt war, hatten ihm stark zugesetzt, besonders dem Dach, den Dachrinnen, den Wänden und Fenstern, aber auch den verschiedenen Leitungen. Verschimmelte Tapeten mussten entfernt und Wände gekachelt werden, damit hier ein kleines Kiosk-Café entstehen kann.
Das Café wird wie das gesamte Gelände ab Mitte April an jedem Mittwoch- und Sonntagnachmittag geöffnet haben, teilt der Verein „Bruchgold“ mit. Dann kann wieder Leben ins ehemalige Freibad einziehen.