Die Standorte der NIP befinden sich in Kempen, St. Hubert, Tönisberg, Voesch, Schmalbroich und Unterweiden.
Die Einrichtungen dienen der Bevölkerung im Ereignisfall als zentrale Anlaufstellen. In Gefahrenlagen – etwa bei einem länger andauernden Stromausfall – erhalten Bürgerinnen und Bürger dort unbürokratische Hilfe. Dazu zählen allgemeine Informationen zur aktuellen Lage, die Möglichkeit zum Absetzen von Notrufen, eine rettungsdienstliche Erstversorgung sowie die Möglichkeit, sich aufzuwärmen. In einem Ereignisfall werden die BSL primär eingesetzt.
„Bei der Auswahl der Einrichtungen wurden verschiedene Kriterien berücksichtigt. Maßgeblich waren unter anderem der Bekanntheitsgrad der Standorte, die vorhandene Infrastruktur, eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr sowie die generelle Erreichbarkeit für die Bevölkerung“, teilt die Stadt mit. Im Zuge des Bevölkerungsschutzes werden an allen ausgewählten Einrichtungen gut sichtbare Hinweisschilder angebracht, die die Gebäude eindeutig als Bevölkerungsschutz-Leuchttürme beziehungsweise Notfall-Infopoints kennzeichnen. Ziel sei es, den Wiedererkennungswert zu erhöhen und diese Anlaufstellen dauerhaft im Bewusstsein der Bevölkerung zu etablieren. Ergänzend würden im Einsatzfall zusätzliche Kennzeichnungen an öffentlichen Wegen rund um die Einrichtungen aufgestellt, um die Auffindbarkeit weiter zu erleichtern. „Sollte ein Ereignis eintreten, bei dem die Nutzung der Bevölkerungsschutz-Leuchttürme und Notfall-Infopoints erforderlich ist, wird die Bevölkerung über die bekannten Warn- und Informationskanäle entsprechend informiert“, so die Stadt weiter.
Darüber hinaus stellt die Stadt Kempen einen Flyer zum Bevölkerungsschutz zur Verfügung.Er ist an den bekannten Stellen der Stadtverwaltung kostenfrei erhältlich. Auf der Homepage der Stadt Kempen sind neben diesen Informationen weiterführende Punkte und auch Checklisten abzurufen. Unter https://www.kempen.de/bevölkerungsschutz kann man sich diese Unterlagen anschauen, herunterladen oder auch weiterführende Seiten zur Orientierung besuchen. Gerne können sich Freiwillige bei der Verwaltung der Stadt Kempen unter 917-4444 oder per E-Mail an [email protected] melden: „Eine Einsatzmöglichkeit wird dann individuell besprochen.“