Gemäß Satzung beträgt die festgelegte Mindest-Restmüllvorgabe aktuell 20 Liter pro Person und Woche. Die Grünen bitten darum diese Vorgabe angesichts geänderter Entsorgungsmöglichkeiten, wie der Erweiterung der Biotonne zur Aufnahme von Speiseresten, zu überprüfen.
„Wir setzen uns dafür ein, dass Restmüllvolumina künftig besser den tatsächlichen Bedürfnissen der Haushalte entsprechen. Eine bedarfsgerechte Anpassung fördert Abfallvermeidung, schont Ressourcen und reduziert unnötige Kosten für die Bürgerinnen und Bürger“, erklärt Paul Muschiol, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen.
Haushalte sollen nicht mehr für nicht benötigte Entsorgungsvolumina zahlen, und zugleich wird ein Anreiz zur konsequenten Trennung von Restmüll und wiederverwertbaren Bioabfällen geschaffen.
Durch eine Anpassung der Restmüllvorgabe haben Haushalte es selber in der Hand ihre Kosten zu senken. Dieses ist ein wichtiger Beitrag zur Gebührenfairness.