Schloss Neersen am Donnnerstagabend gestürmt Willich ist fest in närrischer Hand

Willich (kg) · Es drei Anläufe gebraucht, bevor die Mädels der Prinzengarde samt Rambock die schwere Tür des Schlosses aufbrechen konnten. Seit Donnnerstag ist Willich nun fest in närrischer Hand.

Das Rathaus ist gestürmt, seit Donnerstag ist Willich fest in närrischer Hand. Foto: Grammatikou

Foto: Kellys Grammatikou

Es ist gute Tradition, dass in Willich das Rathaus respektive das Schloss Neersen erst an Altweiberdonnerstag um 18.11 Uhr gestürmt wird. Und als ob Petrus die Narrenkappe aufgehabt hätte, pausierte das regnerische Wetter passend zum Sturm auf das Rathaus. Auch wenn das Wetter wohl dafür gesorgt hatte, dass es in diesem Jahr weniger schaulustige Jecken und Narren am Schloss gab, ließ sich Kinderprinzessin Sharon I. nebst ihren Ministerinnen Tami und Lisa sowie der Willicher Prinzengarde und der KG Torfmöps nicht davon abhalten, vollen Mutes das Rathaus, also das Schloss zu stürmen.

Im selbigen gab sich Bürgermeister Christian Pakusch nebst Verwaltungsangestellten Wacker und standhaft, nicht bereit den Forderungen der kleinen Prinzessin (“keine Hausaufgaben, Geld an den Bäumen für alle Willicher“) nachzugeben.

Die Narren ließen sich das nicht gefallen. Sogleich griffen die hübschen Mädels der Prinzengarde zum Rambock - auf Kommando stürmten sie los, um beim dritten Anlauf schließlich die Pforte zum Schloss zu durchbrechen. Bürgermeister Christian Pakusch (diesmal im ‚steinzeitlichen Outfit’ - Fred Feuerstein ließ Grüßen’) konnte sich da nur geschlagen geben und händigte sogleich Stadtschatulle und Stadtschlüssel der kleinen Prinzessin aus.

Das musste natürlich gefeiert werden. Der Wahlfeldsaal wurde zur Partyhochburg der Narren (der Schlosskeller blieb diesmal geschlossen). Seit dem ist Willich fest in Narrenhand. Viele Fotos zu Altweiber gibt’s in unserer Bildergalerie.