Erfolgs-Bilanz Erneut starkes Neugeschäft für Voba

Viersen · Sehr erfreuliche Ergebnisse hat in dieser Woche die Volksbank Viersen für ihr Geschäftsjahr 2025 präsentiert. Die Vorstände Jürgen Cleven und Michael Willemse blickten dabei erneut auf eine erfolgreiche Bilanz zurück.

Der Volksbank-Vorstand, Jürgen Cleven (links) und Michael Willemse, stellte jetzt die Bilanz des Geschäftsjahres 2025 vor.

Foto: Voba/Volksbank Viersen

„Erstmals überschreitet das gesamte Kundenvolumen die 3 Milliarden-Euro-Grenze“, blickt Volksbank-Vorstand Jürgen Cleven zufrieden auf diesen Meilenstein. Um rund 200 Millionen Euro ist das Kundenvolumen damit im Vergleich zum Jahr 2024 gestiegen. „Wir sind sehr stark gewachsen in den vergangenen Jahren, ein deutliches Zeichen für das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden in uns und unsere Beratung“, betonte Cleven.

Dabei seien im vergangenen Jahr die politischen und konjunkturellen Rahmenbedingungen sehr herausfordernd gewesen. Phasenweise war der Dax sehr schwankend, verzeichnete aber 2025 ein Plus von 22,3 Prozent.

Einer der Gründe für das gute Ergebnis der Volksbank Viersen ist der Anstieg des Kundenkreditvolumens um fast zehn Prozent auf 785 Millionen Euro. Das Wachstum wurde getragen vom mittelständischen Firmenkundengeschäft und der angezogenen Nachfrage in der privaten Wohnbaufinanzierung. „Wir freuen uns, dass wir so rund 700 Familien begleiten durften und glücklich gemacht haben“, erklärt Vorstand Michael Willemse. Dabei sei etwa 75 Prozent des Finanzierungsvolumens von insgesamt 116 Millionen Euro für gebrauchte Immobilien genutzt worden, ein Viertel für Neubauten. „Auch Fördermöglichkeiten werden in unserer Beratung angesprochen, um das bestmögliche Ergebnis für den Kunden zu erzielen.“

Das Kundenanlagevolumen wuchs ebenfalls deutlich. In diesem Bereich wurde ein Anstieg von 6,1 Prozent auf über 2 Milliarden Euro erreicht. „Viele Kundinnen und Kunden schätzen sichere, transparente und flexible Anlagemöglichkeiten und greifen verstärkt auf unsere Angebote zurück“, erläuterte Jürgen Cleven. Besonders das Aktien- und ETF-Sparen gewinne an Bedeutung: „Der Schlüssel ist dabei das regelmäßige Investieren, so können langfristige Renditechancen genutzt und Marktschwankungen besser ausgeglichen werden.“ Insgesamt wurden im zurückliegenden Geschäftsjahr 2.550 Wertpapiersparverträge abgeschlossen, ein Plus von fast 10 Prozent.

Die Ertragslage entwickelte sich ebenfalls sehr positiv für die Volksbank Viersen, deren Geschäftsbereich Viersen, Schwalmtal und Niederkrüchten umfasst. Der Zins- und Provisionsüberschuss stieg um 2,7 Millionen Euro auf rund 34 Millionen Euro, während sich der Verwaltungsaufwand nur leicht erhöhte. Unter anderem lag dies beim Personalaufwand an einer Tariferhöhung im Bankengewerbe.

Das gute Betriebsergebnis von 14,9 Millionen Euro soll sich auch bemerkbar machen: „Wir schlagen der Vertreterversammlung vor, aufgrund des erfolgreichen Geschäftsjahres neben der Dividende von vier Prozent einen zusätzlichen Bonus von einem Prozent auszuzahlen“, stellte Michael Willemse in Aussicht.

Im Steueraufwand (4,1 Mio. Euro) ist ein Gewerbesteueranteil für die Stadt Viersen und die Gemeinden Schwalmtal und Niederkrüchten von mehr als 2,1 Millionen Euro enthalten.

Ende des Jahres 2025 zählte das Institut 172 Mitarbeitende, davon 95 Frauen und 77 Männer, sechs Azubis wurden übernommen. „Wir brauchen immer gutes qualifiziertes Personal, auch duale Studenten und auch noch Auszubildende. Diese Stellen zu besetzen, ist momentan eine Herausforderung“, ergänzt Jürgen Cleven.

Als regionale Bank übernimmt die Volksbank Viersen auch gesellschaftliche Verantwortung. Sie engagierte sich weiterhin stark für die Region – unter anderem durch Spenden an zahlreiche Vereine oder die Unterstützung mit der kostenlosen Nachhilfe-App „ubiMaster“ für alle Schüler, die ein Konto bei der Volksbank haben. „Das Besondere bei diesem Projekt, das wir jetzt zwei Jahre finanzieren, ist der persönliche Kontakt zu einem Nachhilfelehrer“, erläutert Cleven.