Veranstaltungen Verein Euregia lädt wieder ein

Dülken · Auch im Jahr 2026 startet der Verein Euregia – Frauenwege zwischen Rhein und Maas e.V. mit einem vielseitigen Programm.

Das Logo des Vereins.

Foto: EUREGIA-Frauenwege zwischen Rhein und Maas

Los geht es am Mittwoch, 14. Januar mit einem Film über Baltic Healing, dem traditionellen Heilwissen, dass sich in Latvial/ Lettland noch bis in die heutige Zeit bewahrt hat. Als Andrea Lötscher bei einem Besuch in Lettland ein Pirts-Ritual bei Ilga Gavare, einer der Heilerinnen aus dem Film, erlebte, entstand die Idee gemeinsam mit ihr, Workshops anzubieten (baltic-healing.com).

Am 13. Februar geht es weiter mit Frauen und Kunst. Nach einer allgemeinen Einführung zum Thema „Frauen in der Kunst werden drei Viersener Künstlerinnen zu Gast sein: Beate Buttler, Monika Enders und Renate Ulber. Sie sprechen über ihre Erfahrungen als Frauen in der Kunstszene. Moderation Maria Claßen.

Am 11. März lädt der Verein Euregia zu einem Austausch über das Thema „Frauen und Wehrdienst“ und Fragen wie „Möchten wir Soldatinnen sein oder es werden? Möchten wir, dass unsere Töchter, unsere

Enkelinnen an Waffen ausgebildet werden? Hat das etwas mit Gleichberechtigung zu tun?“ In einer lockeren Diskussionsrunde können Gedanken, Ängste, Vorstellungen ausgesprochen werden. Moderation: Johanna Braun-Zakaryan.

Am Mittwoch, 8. April, geht es um Rudolf Steiner, seine Mitstreiterinnen und den Matilda Effekt. Rudolf Steiner (1861 -1925) gilt als einer der bedeutendsten Reformer des letzten Jahrhunderts. Es ghet auf Spurensuche mit Referentin Monika Brachmann.

Gemeinsam mit der Referentin Johanna Braun-Zakaryan widmet man sich am 13. Mai dem Thema „Kraftorte: Aberglaube – Wunschdenken – oder eine andere Wirklichkeit?“ Es gibt wundersame Schauplätze in der Natur. Man wird von solchen Orten erzählen und man lernt die Geschichte einiger dieser Orte kennen.

Am Mittwoch, 10. Juni, steht die Frage „Gebären und Menstruation – nach wie vor ein Tabu?“ im Mittelpunkt. Wie ist es dazu gekommen, dass in unserer Kultur die weibliche Fähigkeit, Leben zu geben, als nebensächlich gewertet wird, aber die „Kopfgeburt“ und der „Opfertod“ als Zeugnisse männlich-göttlicher Macht in den Religionen seit dem Altertum verehrt wird? Referentin ist Friedrike Bleul-Neubert.

Zum Abschluss des Halbjahresprogramms erfährt man am 8. Juli etwas über Ottilie Reylaender, eine Wegbereiterin der Moderne in der Malerei. Ottilies Lebensgeschichte ist eine ungewöhnliche und ermutigende Frauenbiographie. Referentin: Brigitte Prinzhorn.

Die Veranstaltungen finden jeweils im Café Kultur zur Narrenmühle, Lange Straße 167, in Dülken statt. Beginn jeweils um 19 Uhr. Eintritt frei, Spende erwünscht.

Einen Zusatztermin gibt es am Samstag, 2. Mai, um 13 Uhr zum Welt-Labyrinth-Tag. Treffpunkt: Viersener Labyrinth, Hoher Busch/Aachener Weg. Das diesjährige Thema wird noch bekannt gegeben.

Mehr Infos unter www.euregia-frauenwege.net