Philharmonisches Konzert Bruckners überwältigende Siebte

Duisburg · Duisburgs künftiger Generalmusikdirektor Stefan Blunier dirigiert das kommende 9. Philharmonische Konzert. Auf dem Programm: ein Fagottkonzert und Anton Bruckners überwältigende siebte Sinfonie.

Stefan Blunier

Foto: Casa da Musica / Miguel Pereira/Miguel Pereira

Mit seiner Sinfonie Nr. 7 gelang Anton Bruckner der große Durchbruch. Vor allem das berühmte Adagio gehört zu den bewegendsten langsamen Sätzen der Musikgeschichte. Bruckner komponierte ihn in tiefer Verehrung für Richard Wagner. Ein besonderer Klang prägt diesen Satz: die dunklen, feierlichen Wagner-Tuben, die ihm seine unverwechselbare Farbe verleihen. Am Pult der Duisburger Philharmoniker steht im 9. Philharmonischen Konzert der designierte Chefdirigent Stefan Blunier, der die weitgespannte Klangarchitektur dieser Sinfonie mit sicherem Gespür für ihre großen Spannungsbögen entfaltet.

Den Auftakt des Abends bildet Johann Nepomuk Hummels Konzert F-Dur für Fagott und Orchester, ein selten zu hörendes Werk aus der Übergangszeit zwischen Klassik und Romantik. Hummel, ein Schüler Mozarts und Zeitgenosse Beethovens, verband in seinen Konzerten virtuose Brillanz mit melodischem Charme. Das Fagott kann hier seine ganze Beweglichkeit und Klangvielfalt entfalten – von humorvollen Läufen bis zu kantablen, beinahe gesanglichen Passagen. Carl-Sönje Montag, Solo-Fagottist der Duisburger Philharmoniker, übernimmt dabei den Solopart.

9. Philharmonischen Konzert, Mittwoch und Donnerstag, 29./30. April, 19.30 Uhr Mercatorhalle; Karten gibt es über die Theaterkasse, Opernplatz/Neckarstraße 1, 47051 Duisburg, Tel. 0203 28362100 oder online unter www.duisburger-philharmoniker.de