„Niederrhein und Ruhrpott“ ist die Veranstaltung überschrieben, und das insinuiert zusammen mit dem Untertitel „Wo Homberg und Ruhrort sich begegnen“: hier links Homberg gleich Niederrhein, rechts Ruhrort gleich Ruhrpott. Das ist natürlich grundfalsch, Duisburg ist in Gänze Niederrhein, so wie Moers, und das Ruhrgebiet hat sich später quasi drübergelegt - oder vielmehr untendrunter.
Als „Schock“ seines Lebens beschreibt Thomas Frahm im Ankündigungstext seiner Veranstaltung, dass er, der gebürtige und großgewordene Homberger, in Ruhrort feststellte: Franz Haniel, der die Zeche Rheinpreußen gegründet und Frahms Schule den Namen gegeben hat, war Ruhrorter. Wo doch vor der Eingemeindung 1975 niemand wusste, so jedenfalls Frahm, ob das auf der anderen Rheinseite ein Ufer oder nur eine Kulisse war ... Zur Heimatverwirrung trägt bei, dass im ehemaligen Duisburger Fischervorort Homberg bei „Steiger“ alle an Bergbau denken, im vermeintlichen Ruhpott-Ruhrort aber an Schiffsanleger ... Sprachspieler Thomas Frahm wird, davon ist auszugehen, fleißig die Welle machen am Dienstag, 10. März, um 18 Uhr im Bezirksrathaus Homberg-Ruhrort-Baerl am Bismarckplatz 1 in 47198 Duisburg. Begleitet wird er - nicht nur musikalisch - von Radegundis Barrios aus Duisburg-Rheinhausen ... Der Eintritt ist frei(willig).
Was uns dann handfest und materiell verbindet, davon erzählt am 18. März im Binnenschifffahrtsmuseum - also auf der rechten Rheinseite - anhand ausgewählter Beispiele Astrid Hochrebe: Brücken über den Rhein.