Fortgeführt werden die Arbeiten rund um die Filder Straße. Nachdem hier die Sanierung abgeschlossen wurde, geht’s aktuell mit dem Schmutz- und Regenwasserkanal in der Zahnstraße weiter. In den kommenden Monaten folgt zudem die neue Fahrbahndecke. Gleiches passiert anschließend auch in der Dr.-Karl-Hirschberg-Straße und der Wörthstraße. Ende 2026, Anfang 2027 soll die Maßnahme abgeschlossen sein.
Auch in Kapellen geht’s weiter: Der Schmutzwasserkanal ist fertig, nun wird der Regenwasserkanal in der Bahnhofstraße erneuert. Danach werden die Arbeiten in der Neukirchener Straße fortgesetzt. Nach Abschluss aller Kanalsanierungen bekommen die Bahnhof-, die Bendmann-, die Neukirchener- und die Moerser Straße neben einer neuen Fahrbahndecke auch modernisierte Rad- und Gehwege. In der Bauphase ist die Bahnhofstraße Einbahnstraße. Geplante Bauzeit: bis Ende 2027.
Die Arbeiten am Kreisverkehr Rathausallee sind ebenfalls im Gange. Die einst „älteste Ampel in Moers“ ist passé - „und wir sind froh, dass das Ding weg ist!“(Nadine Beinemann, Stadt Moers). Gebaut wird in vier Abschnitten samt Erneuerung der Geh- und Radwege; ringsherum und in der Mitte ist eine großzügige Begrünung geplant. Abschluss der Maßnahme: Herbst 2026.
Die Sanierung der Moerser Innenstadt ist 2025 gestartet, noch befindet man sich im ersten Bauabschnitt östlich des Neumarktes. Aktuell wird in der Fieselstraße gearbeitet, von dort geht’s in die Neu- und Meerstraße. Bisher sind’s nur Tiefbaumaßnahmen, ab 2027 sollen dann großflächig die Oberflächen neu hergestellt werden.
Am Jostenhof sind die Arbeiten schon im Januar gestartet, aber „der größte Teil steht noch bevor“, erläutert Markus Traud (Planung und Bau, Enni). Es werden sowohl neue Versorgungsleitungen verlegt als auch die Fahrbahn grundlegend erneuert und mit gemeinsamen Geh- und Radwegen ausgestattet. Der Straßenbau startet voraussichtlich im Oktober/November. Die Bauzeit beträgt ca. 18 Monate. Verkehrlich werde dies eine kleine Herausforderung, verweist Traud hier auch auf die anliegende Feuerwehr, aber: „Danach wird der Zustand eindeutig besser als heute.“
Die Maßnahme mit den größten Auswirkungen auf den Verkehr wird allerdings die Sanierung der Rheinberger und der Mühlenstraße, die in den Osterferien startet. In rund 15 Monaten werden hier Schmutz- und Regenwasserkanäle ausgetauscht und neue Strom- und Fernwärmeleitungen verlegt. Da in offener Bauweise in der Mitte der Straße gearbeitet werden muss, wird es mehrfach Vollsperrungen geben. So wird die Rheinberger Straße zwischen Mühlenstraße und Baerler Straße ca. vier Monate gesperrt sein und eine großräumige Umleitung um die Innenstadt eingerichtet. „Wir wissen, dass das zu massiven Verkehrsbehinderungen führen wird. Hier können wir den Verkehr nicht problemlos umleiten. Es wird sich woanders stauen“, sagt Nadine Beinemann (Stadt Moers) und nennt’s „eine unvermeidliche Operation am offenen Herzen“. Stadt und Enni wollen hier gut vorbereitet und sehr kommunikativ ans Werk gehen: Ampelschaltungen werden angepasst, Sonderregelungen für den Busverkehr eingeführt, ein provisorischer Kreisverkehr in der Seminarstraße für den Schulbetrieb errichtet, es wird umfassend informiert - und um Verständnis gebeten. Worauf sich gerade Radfahrer freuen dürften: Die Radwegeführung auf die Mitte der Fahrbahn wird es nicht mehr geben. Außerdem soll eine neue Ampel die Abläufe verbessern.
In der Andreasstraße beginnt in der zweiten Jahreshälfte eine klassische Straßensanierungsmaßnahme, die auch die Gehwegsituation verbessern soll. Hier käme die Stadt den zahlreichen Beschwerden aus der Bevölkerung nach. Geplante Bauzeit: ca. zwölf Monate.
Schließlich beginnt im dritten Quartal 2026 mit der Sanierung der Orsoyer Allee ein bedeutendes neues Großprojekt. Dort entsteht eine moderne und leistungsfähige Regenwasserbewirtschaftung. Drei große unterirdische Reinigungs- und Versickerungsbauwerke von 13 bzw. 18 Metern Länge werden eingebaut. Hier werden abschnittsweise Vollsperrungen nötig, Ende 2027 soll die Maßnahme beendet sein.