Abendmarkt startet nach Ostern

Duisburg · Märkte haben in Duisburg einen hohen Stellenwert. Fast in jedem Stadtteil gibt es regelmäßig solche Veranstaltungen, damit sich die Bürgerinnen und Bürger mit frischen Obst, Wurstwaren oder auch Kleidung und nützlichen Haushaltsgegenständen eindecken können.

 Freuen sich auf den ersten Duisburger Abendmarkt: Oberbürgermeister Sören Link, die beiden Duisburg Kontor Geschäftsführer Thomas Krützberg und Peter Joppa sowie Duisburg Kontor Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Osenger (von links).

Freuen sich auf den ersten Duisburger Abendmarkt: Oberbürgermeister Sören Link, die beiden Duisburg Kontor Geschäftsführer Thomas Krützberg und Peter Joppa sowie Duisburg Kontor Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Osenger (von links).

Foto: vowie

So verwundert es nicht, dass Duisburg die Marktstadt mit 58 Märkte pro Woche ist, betonte Oberbürgermeister Sören Link und hob sogleich hervor: „Wir haben mit Hamborn auch den größter Wochenmarkt in NRW.“

Zudem sei der regelmäßig stattfinden Bauernmarkt im Zentrum ebenso außergewöhnlich, wie der Marinamarkt im Innenhafen, der monatlich öffnet. Und auch Peter Joppa , Geschäftsführer von Duisburg Kontor, das die Markttage im gesamten Stadtgebiet organisiert und durchführt, betont: „Die Menschen nutzen das Angebot an den Markttagen ausgiebig.“

Doch was heißt eigentlich Tage? Ein Abendmarkt soll her, der auch berufstätigen Einwohnern in die Lage versetzt, einen Markt zu besuchen.

„Seit mehr als einem Jahr überlegen wir im Aufsichtsrat, wie ein solcher Markt zu gestalten sei und wo er denn stattfinden sollte“, kommentierte Manfred Osenger, der als Vorsitzender des Aufsichtsrates von Duisburg Kontor, die Überlegungen begleitet hat. Denn die Erfahrung aus umliegenden Städten zeigt, dass eine solche Abendveranstaltung kein Selbstläufer sei. „Es reicht nicht, einfach nur einen Markt zu verlängern“, bekräftigt Peter Joppa. Genauso wenig helfe es, ein gastronomisches Angebot mit zwei oder drei klassischen Marktständen anzureichern. All diese Konzepte seien mehr oder minder gescheitert, weshalb es schon die ersten Abendmärkte gäbe, die bereits wieder schlössen. Auch die Öffnungszeiten der lokalen, stationären Geschäfte sei für die Funktion eines Abendmarktes wichtig.

All diese Überlegungen führen nun in Duisburg dazu, dass der schon etablierte Bauernmarkt an den Donnerstagen in der Innenstadt ab dem 20. April zum Abendmarkt mit Öffnungszeiten bis 20 beziehungsweise 21 Uhr verlängert wird. Die klassischen Marktstände werden dabei von 10 bis 20 Uhr aufgebaut sein, während das gastronomische Angebot von 15 bis 21 Uhr verfügbar ist. Zudem soll es ein kleines kulturelles Beiprogramm geben, das noch mehr Anreize schaffen soll, den 1. Duisburger Abendmarkt zu besuchen.

Apropos „1. Duisburger Abendmarkt“: Der Name scheint den Organisatoren nicht wirklich geglückt, weshalb es nun eine Namensfindungsaktion gibt. Bis Sonntag, 23. März, kann man seine Namensvorschläge per E-Mail an info@duisburgkontor.de schicken oder auf der Facebook-Seite „Duisburg Events“ posten. Eine Jury soll dann entscheiden, wie die Veranstaltung dann heißt. Der oder die, dessen Vorschlag zur Auswahl kommt, darf am ersten Duisburger Abendmarkt, 20. April, mit sieben Freunden dabei sein, um sich „verwöhnen“ zu lassen. Wenn der Name ausgewählt ist, wird es zudem einen Flyer geben, der die Termine des Abendmarktes aufführt, denn der Abendmarkt wird zukünftig von April bis Oktober im Angebot sein. Bei Stadtfesten oder sonstigen Sonderveranstaltungen, die auch am Donnerstag stattfinden, fällt er in der Regel nämlich aus. Nur „Jazz auf‘m Plazz“ bleibt davon ausgenommen.

(Niederrhein Verlag GmbH)