Schüsse in Mönchengladbach Polizei streckt bewaffneten Mann nieder

Mönchengladbach (hip) · Am Freitagnachmittag ist es an der Kreuzung Hittastraße/Aachener Straße zu einer Konfrontation zwischen einem bewaffneten Mann und der Polizei gekommen. Beamte streckten den Mann mit vier Schüssen nieder.

Schüsse an der Kreuzung Hittastraße/Aachener Straße: Am Freitagnachmittag gab es einen Großeinsatz der Polizei.

Foto: Manuel Kemmer

Laut Angaben eines Sprechers der Polizei Mönchengladbach hatten Passanten um kurz nach halb vier die Polizei alarmiert, dass im Bereich der Landgrafenstraße ein unbekleideter Mann mit einer Langwaffe unterwegs sei. Tatsächlich trafen die Beamten den Mann mit der besagten Waffe im Bereich der Kreuzung Hittastraße/Aachener Straße an, wo er sich – wohl durch Seitenstraßen – inzwischen hinbegeben hatte.

Nachdem der Mann seine Waffe auf die Polizisten gerichtet habe, hätten ihn diese mit vier Schüssen ausgeschaltet. Der Mann wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Aktuell ist die Kreuzung Hittastraße/Aachener Straße noch für den Verkehr gesperrt. Das werde auch noch eine Weile so bleiben, wie der Polizeisprecher mitteilte. Grund hierfür sind die weiteren Ermittlungen, die nun in die Verantwortung einer externen Polizeibehörde fallen – ein gängiges Vorgehen, wenn im Einsatz durch Beamte Schüsse abgegeben werden. Da für die Ermittlungen in Mönchengladbach in solchen Fällen das Polizeipräsidium Aachen verantwortlich, wird sich die Beweismittelsicherung aufgrund der räumlichen Distanz noch etwas hinziehen.

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