Eröffnung der erweiterten Radstation am Hauptbahnhof Rheydt Großer Bahnhof fürs Rad

Rheydt · Am Montag, 30. März, wird die erweiterte Radstation am Hauptbahnhof Rheydt offiziell eröffnet. Mit dem Ausbau reagiert das Diakonische Werk Mönchengladbach auf den steigenden Bedarf an Fahrrad-Services und verbessert zugleich die Arbeitsbedingungen vor Ort.

Am Montag, 30. März, wird die erweiterte Radstation am Hauptbahnhof Rheydt offiziell eröffnet.

Foto: RBAV/Ulrike Mooz

„Immer mehr Menschen steigen in Mönchengladbach aufs Rad um“, erklärt Johannes Kuhn, Geschäftsleiter Soziale Dienste der Diakonie. „Mit der Erweiterung der Radstation machen wir den Umstieg auf umweltfreundliche Mobilität noch attraktiver. Gleichzeitig schaffen wir einen Ort, an dem Menschen neue Perspektiven entwickeln können. Unser Ziel ist es, ökologische Mobilität mit sozialer Verantwortung zu verbinden und konkrete Beschäftigungsperspektiven für langzeitarbeitslose Menschen zu eröffnen.“

Ermöglicht wurde die Erweiterung durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit der Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) als Eigentümerin der Fläche. Einen wichtigen finanziellen Beitrag leistete zudem der Arbeitslosenfonds der Evangelischen Kirche im Rheinland, der die Anschaffung von Inventar mit 20 000 Euro unterstützte.

Mehr Raum, mehr Service und mehr Perspektiven für langzeitarbeitslose Menschen.

Foto: RBAV/Ulrike Mooz

Mit der Erweiterung profitieren Pendlerinnen und Pendler von einem verbesserten Serviceangebot zum Parken, Warten und Pflegen der Fahrräder und von mehr Raum für größere Fahrräder, zum Beispiel Lastenräder.

Die Radstation am Hauptbahnhof Rheydt wird bereits seit 2012 vom Diakonischen Werk betrieben. Sie bietet langzeitarbeitslosen Menschen eine Beschäftigungsperspektive mit sozialpädagogischer Begleitung. Ziel ist es, eine stabile Tagesstruktur zu fördern, Vermittlungshemmnisse abzubauen und den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Neben der höheren Sichtbarkeit im neugestalteten Bahnhofsumfeld konnten die Arbeitsplätze von zwei auf fünf erweitert werden, wodurch mehr Beschäftigungsmöglichkeiten für langzeitarbeitslose Menschen geschaffen werden. Diese Maßnahmen stellen einen wichtigen Schritt dar, um sowohl die Qualität der Arbeit als auch die sozialen Rahmenbedingungen nachhaltig zu verbessern. Zusätzlich ermöglichen die erweiterten Sanitäranlagen erstmals auch den Einsatz weiblicher Mitarbeitender in der Radstation Rheydt.

Ein besonderer Beitrag zur Umsetzung des Projekts kam aus den eigenen Reihen: Markus Esser, gelernter Tischler und leitender Schichtleiter, hat gemeinsam mit dem Team der Radstation sowie internen Unterstützern – unter anderem aus der IT-Abteilung – eine moderne Werkstatt inklusive Fahrradannahme aufgebaut.

Zur Eröffnung am 30. März lädt das Diakonische Werk alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Neben der Besichtigung der Radstation werden kostenlose Kurz-Radchecks sowie Informationen zu den Angeboten der Radstationen am Hauptbahnhof Rheydt und am Mönchengladbacher Hauptbahnhof angeboten.