Während die Ankünfte in Nordrhein-Westfalen seit 2000 um 74 Prozent stiegen, verzeichnete Mönchengladbach in diesem Zeitraum ein Wachstum von 93 Prozent. Der Anteil der Stadt an der gesamten NRW-Tourismuswirtschaft stieg damit von 0,75 Prozent (2000) auf aktuell 0,83 Prozent an. Besonders erfreulich: Die Bettenauslastung in Mönchengladbach liegt mit 45,1 Prozent seit 2021 erstmals über dem Landesdurchschnitt (43,0 Prozent). Das zeigt: Die Stadt nutzt ihre Kapazitäten effizienter als viele andere NRW-Standorte.
Oberbürgermeister Felix Heinrichs: „Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Wir wachsen deutlich schneller als der Rest des Landes. Was uns stark macht, ist die Mischung aus Traditionsfesten, sportlichen Highlights und kultureller Vielfalt. Das stärkt nicht nur unser Selbstbewusstsein als Stadt, sondern auch unsere Wirtschaftskraft – jede zusätzliche Übernachtung bedeutet Arbeitsplätze und Einnahmen für unsere Stadt.“
„Wir verbinden als lebendiges Oberzentrum der Region Urbanität mit Naturnähe, regionale Stärke mit internationaler Vernetzung, Sportidentität mit Kunst und Kultur. Diesen Anspruch werden wir in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Gleichzeitig haben wir eine starke Veranstaltungswirtschaft und einzigartige Veranstaltungsorte, die im vergangenen Jahr zusätzlich zu den zahlreichen Kulturveranstaltungen Austragungsorte von Tagungen und Kongressen waren“, ergänzt Friedhelm Lange, Geschäftsführer der städtischen Tochtergesellschaften WFMG und MGMG.
Die Daten basieren auf Erhebungen im Tourismus durch IT.NRW. Der Zeitraum 2000 bis 2025 zeigt eine konstante Aufwärtsentwicklung Mönchengladbachs, unterbrochen lediglich durch die Corona-Pandemie 2020/2021, die branchenweit zu Einbrüchen führte.
Aktuelle Entwicklung 2025:
Ankünfte: + 9,8 Prozent (NRW: + 2,2 Prozent)
Übernachtungen: + 9,7 Prozent (NRW: + 1,7 Prozent)
Bettenauslastung: + 1,6 Prozentpunkte auf 45,1 Prozent (NRW: 43 Prozent)