Der Grundstücksverkauf über 7.800 Quadratmeter städtische Fläche ist vollzogen, die Fertigstellung bereits für Ende 2026 vorgesehen. Die ersten vier Käufer für fünf Einheiten stehen fest. Insgesamt sollen mindestens 40 Arbeitsplätze sollen entstehen. Die WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH hat den Prozess begleitet.
Das Konzept der MeinWerk Projekt GmbH hat sich bereits bewährt: flexible Hallen- und Büroflächen in modernem Ambiente und Toplage. Die Einheiten werden nachhaltig nach hohen energetischen Standards gebaut und zum Festpreis als Eigentum angeboten. Für mittelständische Betriebe bedeutet das Planungssicherheit und Unabhängigkeit von Mieterhöhungen – zugleich eine langfristige Investition, die sich auch als Baustein der Altersvorsorge eignet. Entsprechende Angebote sind in dieser Form selten. MeinWerk, als Marke initiiert von der bienen+partner Immobilien GmbH, hat in Viersen und Krefeld bereits sechs Gewerbeparks mit insgesamt 77 Einheiten und 57 Erwerbern nach genau diesem Konzept umgesetzt. Nun folgt Mönchengladbach: Auf einem 7.800 Quadratmeter großen, vormals städtischen Grundstück sollen am Hamburgring – konkret zwischen Kreisverkehr, Amazon-Logistikcenter und Erkelenzer Straße gelegen – zehn Gewerbeeinheiten entstehen.
„Damit wird nicht nur eine Baulücke im Gewerbegebiet Rheindahlen geschlossen, sondern tatsächlich auch eine nachhaltige Marktlücke erschlossen“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung von WFMG und städtischer Entwicklungsgesellschaft (EWMG). Rafael Lendzion, Teamleiter Unternehmensservice, ergänzt: „Unter optimaler Nutzung von Grundstücksressourcen entstehen mindestens 40 Arbeitsplätze und kann im besten Fall sogar verhindert werden, dass Betriebe ins Umland abwandern, wo entsprechende Angebote im Gegensatz zu Mönchengladbach bereits vorher bestanden.“ Besonders interessant vor dem Hintergrund geeigneter Fördermittel sei, dass der Erwerb von Teileigentum für kleine und mittelständische Firmen mit besonders attraktiven Zuschusssätzen gefördert werden kann.
Der Baubeginn steht kurz bevor und soll noch diesen Monat erfolgen. Schon Ende des Jahres sollen die ersten Käufer einziehen können. „Wir planen eine Bauzeit von circa acht Monaten“, sagt Norbert Bienen, Geschäftsführer von MeinWerk sowie bienen+partner. Bei der Umsetzung fungiert – im bewährten Verbund – MeinWerk als Bauherr und bienen+partner als Projektentwickler, hinzu kommt Jakobs Architekten aus Mönchengladbach. Gleichwohl sei es für die Realisierung unabdinglich, dass sich ein guter Teil der späteren Nutzer bereits im Vorfeld
auf den Erwerb des Sondereigentums festlege. „Wir freuen uns daher sehr, dass es gelungen ist, die Unternehmen Stefan Eckers Sanitär – Heizung, Westfalia Jagdreisen GmbH, WESTHO petfood GmbH und Eastar Trading GmbH vom MeinWerk-Projekt zu überzeugen“, so Bienen weiter. Weitere fünf Flächen seien noch verfügbar.
Die vielseitig nutzbaren Halleneinheiten werden in Stahlbeton-Bauweise mit Nutzflächen von 245 und 370 Quadratmetern zum Erwerb angeboten, sind zudem kombinierbar zu Nutzflächen von 490 und 615 Quadratmetern. Ein erheblich verbesserter Brandschutz gegenüber einer reinen Stahlkonstruktion soll die Drittverwendbarkeit erhöhen. Die Geschosshöhe von sechs Metern erlaubt es Nutzern außerdem, auf Wunsch innerhalb der Einheiten Büro-, Service- oder Werkstattflächen zwischen 60 und 300 Quadratmetern über eine oder zwei Ebenen zu realisieren.
MeinWerk wirbt damit, dass die Flächen im Grunde für fast alle Branchen und Nutzungsarten geeignet seien – „ob kombinierte Lager- und Bürofläche, Nahlogistikcenter, Rechenzentrum, Forschung und Entwicklung oder Oldtimergarage“. Eine energiesparende Bauweise, Dachbegrünung und Photovoltaik sind ebenfalls Bestandteil des Gewerbepark-Konzeptes.