Die Förderung sichert Studierenden während ihres zweisemestrigen Aufenthalts an der Université de Haute-Alsace (UHA) in Colmar eine Mobilitätshilfe in Höhe von monatlich 350 Euro. Zusätzlich können Erasmus-Fördermittel beantragt werden. Darüber hinaus erhält der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Infrastrukturmittel, die unter anderem für Treffen mit dem Kooperationspartner, Messebesuche und Marketingmaßnahmen eingesetzt werden können.
„Wir freuen uns sehr, dass die seit mehr als 25 Jahren bestehende Kooperation damit auch in den nächsten Jahren finanziell abgesichert ist und weiterhin Studierende die Hochschule mit einem deutschen und einem französischen Bachelorabschluss erfolgreich verlassen können“, sagt Janina Biller, Studiengangleiterin Internationales Marketing am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Niederrhein.
Das deutsch-französische Studienprogramm besteht seit 1999 und ermöglicht eine Doppelgraduierung an beiden Hochschulen. Pro Jahr können bis zu 15 Studierende von jeder Hochschule teilnehmen. Das Studium beginnt gemeinsam in Mönchengladbach. Nach den ersten beiden Jahren wechseln die Studierenden für das fünfte und sechste Semester nach Colmar im Elsass. Deutsche und französische Studierende absolvieren das gesamte Studium gemeinsam und schließen es in Frankreich ab.
Die Studiensprachen sind Deutsch in Mönchengladbach und Französisch in Colmar. Voraussetzung für Interessierte sind daher gute Französischkenntnisse auf mindestens B2-Niveau. Neben dem Erwerb internationaler Fachkompetenzen profitieren die Studierenden insbesondere von intensiven interkulturellen Erfahrungen und einer vertieften Sprachpraxis im Nachbarland Frankreich.