Auf Initiative des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Marco Diawuoh hat die Fraktion eine offizielle Anfrage an den Oberbürgermeister gestellt, um die fehlende digitale Hitzeschutz-Übersicht der Stadt kritisch zu hinterfragen.
Das Umweltportal des Landes NRW listet eine Vielzahl von Kommunen auf, die ihren Bürgern zeigen, wo sie an heißen Tagen Abkühlung finden. Die Landeshauptstadt Düsseldorf bietet beispielsweise eine interaktive Karte an, die Grünanlagen, Trinkwasserbrunnen, klimatisierte Bibliotheken und schattige Kirchen auf einen Blick anzeigt. Die Stadt Mönchengladbach suche man auf dieser Plattform dagegen bislang vergeblich, kritisiert FDP/VOLT.
Ratsherr Marco Diawuoh fordert schnelle Antworten und ein schnelles Handeln der Stadt: „Es gibt bereits Orte, an denen man sich an heißen Tagen abkühlen kann, wie beispielsweise die Stadtbibliothek oder öffentliche Trinkwasserbrunnen in der Stadt. Sie müssen nur besser sichtbar gemacht werden. Damit würden wir insbesondere ältere Menschen, Familien mit Kindern oder Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen bei der Suche nach kühlen Orten helfen, da diese unter der Hitze oft besonders leiden.“
Konkret erwartet die Fraktion vom Oberbürgermeister Aufklärung darüber, ob es seitens der Stadt Mönchengladbach überhaupt schon Planungen zur Einführung einer solchen digitalen Übersicht im Stadtgebiet gibt. Zudem möchte sie wissen, ob eine Einbindung von lokalen Partnern aus Handel und Gastronomie geprüft wurde und warum Mönchengladbach noch nicht Teil der Übersicht „Kühle Orte in NRW“ des Landesportals ist.