Volksbank und Kinderprinzenpaar beschenken Tafel e.V. Süße Spende für Kinder und Karneval

Mönchengladbach · Das Kinderprinzenpaar Luis I. und Annick I. haben insgesamt 720 Tafeln Ritter Sport Schokolade zur Mönchengladbacher Tafel gebracht. Ermöglicht hat die süße Spende die Volksbank im Rheinland eG.

Das Kinderprinzenpaar Luis I. und Annick I. hier mit Monika Bartsch, Vorsitzende der Mönchengladbacher Tafel, und Sven Frauenkron, Generalbevollmächtigter der Volksbank im Rheinland.

Foto: Volksbank im Rheinland/Carlos Albuquerque

Annick I. und Luis I. packen gemeinsam an und ziehen die Palette Schokolade mit dem Hubwagen über die Rampe in die Sortier- und Ausgabehalle der Mönchengladbacher Tafel im Nordpark. Das amtierende Kinderprinzenpaar des MKV hat sich etwas Besonderes ausgedacht: „Wir möchten auch den Kindern ein schönes Karnevalsfest bescheren, die vielleicht sonst leer ausgehen würden“, erzählt Prinz Luis I. Gleichzeitig sei die Übergabe auch eine Wertschätzung gegenüber der Mönchengladbacher Tafel, ergänzt Prinzessin Annick I.

Für den Generalbevollmächtigten der Volksbank im Rheinland, Sven Frauenkron, eine Herzensangelegenheit: „Wir zeigen damit unsere Verbundenheit für die Region. Gleichzeitig ist gerade auch diese Aktion Ausdruck unsere Solidarität mit den Menschen in unserem Geschäftsgebiet. Die Förderung sozialer ehrenamtlicher Projekte gehört seit langem zu unserem Selbstverständnis als Genossenschaftsbank. Getreu unserer Maxime der Hilfe zur Selbsthilfe.“

Monika Bartsch, 1. Vorsitzende der Mönchengladbacher Tafel, nimmt die vielen Pakete Schokolade gerne entgegen: „Ich gehe davon aus, dass wir damit alle Kinder der Familien erreichen, die als unsere Kunden an den beiden Ausgabetagen, Dienstag und Donnerstag, zu uns kommen.“

Die frühere Oberbürgermeisterin ließ es sich nicht nehmen, dem Kinderprinzenpaar die Räumlichkeiten der Tafel zu zeigen. Während in einem Raum vor allem die Kühlschränke für die leicht verderblichen Waren dominieren, und zugleich auch die blitzblanken Ausgabetische stehen, stapeln sich in dem anderen Raum die übrigen Lebensmittel. Kistenweise türmen sich dort zum Beispiel Obst, Zwiebeln, aber auch Kartoffeln oder anderes Gemüse.

Prinzessin Annick I. ist nach dem Rundgang beeindruckt: „Man denkt gar nicht, dass so viele Menschen hier arbeiten, um den Bedürftigen zu helfen.“ Und auch Prinz Luis I. ist überwältigt von der schieren Menge, „die in jeder Woche als Lebensmittelspenden von den Supermärkten abgeholt und hier sortiert und vorbereitet werden“. Der 14-Jährige ist mit besonders aufmerksamem Blick durch die Räumlichkeiten der Tafel gegangen: „Ich werden nämlich hier in ein paar Wochen meinen Berufsfindungstag verbringen.“ Er wird dabei die Arbeit der Tafel vom Abholen der Spenden bis zur Ausgabe miterleben.

Das Engagement des Kinderprinzenpaares nimmt Monika Bartsch als Indiz für die Solidarität der Bürger und Institutionen Mönchengladbachs: „Die ist immer groß, wenn wir um Hilfe und Spenden werben. Die Stadt rückt dann ein Stück weiter zusammen.“

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