Beim Mobilitätstraining werden sowohl Basics der Rollstuhl-Fahrtechnik, als auch Techniken für Fortgeschrittene vermittelt, welche im Alltag unterstützen sollen. Sei es der Einstieg in den Bus, Treppenfahren, Rolltreppe nutzen oder einfach „nur“ das Ankippeln, um eine Bordsteinkante überwinden zu können. Um mit dem
Rolli wirklich mobil zu sein, muss Rollstuhlfahren gelernt sein.
Am Sonntag 17. Mai, findet das erste Training statt. Die Teilnehmer erhalten im Anschluss den Zugang zu Online-Modulen und können einen Monat das Gelernte üben, bevor dann am Sonntag, 14. Juni, der zweite Teil beginnt.
Ziel ist es, den Teilnehmern mehr Mobilität und damit mehr Teilhabe zu ermöglichen. Oft werden die Techniken der Rollstuhlnutzung nicht oder nicht ausreichend vermitteln. In der Regel erfolgt nur eine Einweisung in den Rollstuhl, das Vermitteln der Fahrtechnik gehört meist nicht dazu. Es ist ein bisschen wie ein Autokauf ohne Führerschein: Man weiß, wo Kupplung, Bremse und Gas sind und soll dann losfahren.
Die Aktionstage werden in Kooperation mit dem Projekt RoMoWo (RollstuhlMobilitätWohnortnah) durchgeführt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung über romowo.app/termine bis 10. Mai erforderlich. Fragen bitte an [email protected] oder [email protected]