Fahrradschnellweg durch Krefeld Pläne für die Promenade

Krefeld · Der nächste Entwicklungsschritt für die Krefelder Promenade als 14,5 Kilometer langer Radschnellweg zwischen Forstwald und Uerdingen durch die Innenstadt ist in Vorbereitung.

 Die Grafik zeigt den Verlauf der Promenade im Bereich Weiden/Kuhleshütte. Unten im Bild ist der Bereich zu sehen, wo die Promenade bisher am Verschubbahnhof endet und künftig als Rampe weitergeführt wird. Oben erfolgt über die Kuhleshütte der Anschluss an den Promenadenteil Oppum Linn.   Foto: Stadt Krefeld,  Digitaler Zwilling

Die Grafik zeigt den Verlauf der Promenade im Bereich Weiden/Kuhleshütte. Unten im Bild ist der Bereich zu sehen, wo die Promenade bisher am Verschubbahnhof endet und künftig als Rampe weitergeführt wird. Oben erfolgt über die Kuhleshütte der Anschluss an den Promenadenteil Oppum Linn. Foto: Stadt Krefeld, Digitaler Zwilling

Foto: Stadt Krefeld/Stadt Krefeld Digitaler Zwilling

Der wichtige Lückenschluss zwischen den beiden fertiggestellten Promenaden-Abschnitten in Oppum/Linn sowie Hauptfeuerwache/Dießemer Bruch soll nun auch erfolgen.

Dafür soll vom bisherigen Endstück der Promenade im Bereich Verschubbahnhof eine Rampe zur Straße Weiden gebaut werden.

Im weiteren Verlauf soll die Promenade über die Straße Kuhleshütte zur Gesamtschule Oppum führen. Außerdem sollen die Schrankenanlagen auf dem Teilstück Oppum-Linn in einem nächsten Schritt so umgestaltet werden, dass Radfahrer die Promenade in diesem Bereich komfortabler nutzen können.

Die Entscheidung über die Baumaßnahmen fällt voraussichtlich im Planungsausschuss des Stadtrates am 18. Juni.

Für die Fertigstellung der Rampe ist eine 75-prozentige Förderung mit Landesmitteln vorgesehen. Dafür sind Fristen zu berücksichtigen. Die Fertigstellung der Rampe ist unter Berücksichtigung der Fördergeldfristen für 2026 geplant.

Bisher endet die Promenade aus der Fahrtrichtung Hauptfeuerwehr kommend in einer Sackgasse an der Calisthenics-Anlage im Bereich Trift-Weiden.

Die Kosten für die Gesamtplanung der Baumaßnahme werden sich wohl auf 130.000 Euro belaufen.

Die Stadtverwaltung präsentiert in der Bezirksvertretung Oppum-Linn sowie im Planungsausschuss außerdem die Vorplanung für die Straßen Weiden und Kuhleshütte.

Auf diesen Straßen werden die Radfahrer zum fertiggestellten Teilstück der Promenade geführt, das an der Gesamtschule Oppum startet und über den Crönpark kurz vor der Burg Linn endet. Mehrere Varianten für die Führung der Radfahrer auf den Straßen wurden geprüft.

Die Verwaltung empfiehlt, die Promenade entlang der Straße Weiden und Kuhleshütte sowie auf dem bereits ausgebauten Bauabschnitt entlang der Gesamtschule am Botanischen Garten zu führen.

Diese Vorzugsvariante berücksichtigt in besonderem Maße die Bedürfnisse der Anwohner, der Schüler sowie des Radverkehrs entlang der Promenade.

Am Knotenpunkt Kuhleshütte/Weiden/Werkstättenstraße bleiben alle Fahrbeziehungen – wie von der Politik gefordert – bestehen. Der ruhende Verkehr kann nahezu vollständig erhalten bleiben, während der bauliche Eingriff und die damit verbundenen Kosten minimal gehalten werden.

Um den Radfahrern eine hindernisfreie Streckenführung auf der Promenade im fertiggestellten Teilbereich Oppum zu ermöglichen, sollen ferner die drei Bahnübergänge Buddestraße, Maybachstraße sowie Glindholzstraße durch die SWK Mobil saniert werden.

Die Schrankenanlagen werden versetzt, so dass Radfahrer zügig und sicher auf der Promenade fahren können. Durch die Versetzung wird die Promenade dann in einer geraden Linie geführt.

Auf der Buddestraße und Glindholzstraße ist eine Ampelanlage vorgesehen, die auf der Buddestraße den Vorrang für den Kfz-Verkehr vorsieht und auf der Glindholzstraße den Vorrang für den Radverkehr.

Die Ampel für die Promenade bleibt dort auf Grün geschaltet und wechselt nur bei Kontaktanforderung eines sich nähernden Kraftfahrzeugs auf Rot. Die Ampel an der Buddestraße bleibt hingegen für den Kfz-Verkehr auf Grün geschaltet mit einer Detektion für den Radverkehr, so dass bei einem nähernden Fahrrad für den Kfz-Verkehr automatisch ein Umschalten auf Rot erfolgt.

Die Kosten der Maßnahme zur Umgestaltung der Übergänge belaufen sich laut Kostenschätzung auf insgesamt rund 2,5 Millionen Euro. Eine 60-prozentige Förderung ist beantragt, so dass der Anteil der Stadt Krefeld letztlich bei einer Million Euro läge.