Die koronare Herzkrankheit, kurz KHK ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die das tägliche Leben stark beeinträchtigen kann. Sie entsteht, wenn sich Blutfette, Blutgerinnsel und Bindegewebe in den Innenwänden der Herzkranzgefäße einlagern. Durch diese Gefäßverkalkung wird der Blutfluss behindert und der Herzmuskel nicht in ausreichendem Maß mit Sauerstoff versorgt. Das typische Symptom einer koronaren Herzerkrankung ist ein Engegefühl in der Brust, das unter körperlicher Anstrengung zunimmt, bekannt als Angina pectoris.
Um lebensbedrohlichen Folgen wie einem Herzinfarkt vorzubeugen, ist es wichtig, dass eine KHK – oder ein erhöhtes Erkrankungsrisiko – möglichst frühzeitig entdeckt werden. Basis für eine erfolgreiche Therapie und Prognose ist die umfangreiche und fundierte Diagnostik.
In einem Vortrag am 4. Februar um 15 Uhr erklärt Dr. Peter Leven, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Pneumologie im Nettetaler Krankenhaus, mit welchen nicht-operativen Untersuchungsmethoden differenziert werden kann, ob Patienten durch konservative (medikamentöse) Therapie oder eher durch operative Maßnahmen geholfen werden kann. So steht beispielsweise mit der Stressechokardiographie eine zuverlässige, risikoarme Methode zur Verfügung, durch die in vielen Fällen auf eine Herzkatheter-Untersuchung verzichtet werden kann.
Der Vortrag findet in den Seminarräumen im Untergeschoss des Nettetaler Krankenhauses statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.