„Förderung der Erinnerungskultur e.V. Viersen 1933 – 45“ Kooperation verlängert

Viersen · Die „Förderung der Erinnerungskultur e.V. Viersen 1933 – 45“ verlängerte im Februar 2026 zum ersten Mal ihre Kooperation mit der Anne-Frank-Gesamtschule in Viersen.

Eine Kooperation wurde verlängert (v.l.):Ilka Werner, Corinne Flasshoff, Julietta Breuer und Manfred Budel.

Foto: A. Doerenkamp

Der Verein „Förderung der Erinnerungskultur e.V. Viersen 1933 – 45“ verlängerte die Kooperation mit der Anne-Frank-Gesamtschule in Viersen, vertreten durch Schulleiterin Ilka Werner und Lehrerin Corinne Flasshoff um drei Jahre.

Der Vereinsvorsitzende Manfred Budel dankte für die aktive Beteiligung am Rahmenprogramm bei der Verlegung der letzten Stolpersteine in Dülken und kündigte die nächste Verlegung für Anfang 2027 in Viersen-Stadt an. Dafür plant Lehrerin Flasshoff, wieder mit ihrem Projektkurs im Kreisarchiv zu recherchieren: „Die Arbeit im Archiv ist ideal, um die Schülerschaft an wissenschaftliche Arbeitstechniken heranzuführen.“

Julietta Breuer, stellvertretende Vorsitzende und Ansprechpartnerin des Vereins für Schulkooperationen, würdigte vor allem, dass Corinne Flasshoff mit ihrem Kurs wieder plant, das Holocaust-Mahnmal, das sich auf dem Schulhof der Städtischen Realschule an der Josefskirche befindet, zu besuchen: „Das Mahnmal mit den 1,5 Millionen Knöpfen ist ein einmaliger Schatz, der sich herausragend für eine Exkursion im Rahmen der Unterrichtszeit eignet.“

Schulleiterin Ilka Werner unterstützt ihre Kollegin, für das Projekt „Reinigung der Stolpersteine“ im Kollegenkreis zu werben, insbesondere in der Zeit vor dem 9. November: „Schon der Name unser Schule verpflichtet, uns immer wieder für die Erinnerungskultur zu engagieren.“