Kleinprojektförderung Nettetal Mit „Lei.La“ Ideen in die Tat umsetzen

Nettetal · Jetzt für die Kleinprojektförderung bewerben. Bewerbungsschluss ist der 27. April.

Insgesamt konnten seit 2021 rund 90 Ideen mit der Förderung in der Region realisiert werden.

Foto: Stadt Nettetal

Die LEADER-Region „Leistende Landschaft“ (Lei.La) gibt engagierten Menschen die Chance, ihre Ideen für die Region zu realisieren. Ob Vereine, Initiativen, Kommunen oder Einzelpersonen – mit der Kleinprojektförderung 2026 können Vorhaben umgesetzt werden, die das Leben vor Ort bereichern. Bewerbungen sind ab sofort möglich, der Bewerbungsschluss ist der 27. April. „Unsere Region lebt von den vielen kreativen Ideen der Menschen vor Ort. Wir möchten sie unterstützen, diese Ideen schnell und unkompliziert umzusetzen“, erklärt Anne Teller-Weyers vom Lei.La-Regionalmanagement. Gefördert werden kleinere Projekte mit einem Budget zwischen 2.500 und 20.000 Euro, die in Kevelaer, Geldern, Straelen oder Nettetal realisiert werden sollen. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Lehr- oder Entdeckungspfade, Quartierstreffs für Jung und Alt, Tauschhütten, Infotafeln zur Geschichte der Dörfer, außergewöhnliche Spiel- und Bewegungsangebote, öffentliche Gemeinschaftsgärten oder Maßnahmen für Natur- und Artenschutz. „Wichtig ist, dass das Projekt für viele Menschen nutzbar ist und zu mindestens einem unserer drei Handlungsfelder passt“, so Teller-Weyers. Die Handlungsfelder der LEADER-Region sind „Lebendige Orte, soziale Gemeinschaft und Kultur“, „Natürliche Ressourcen, Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit“ sowie „Regionale Wirtschaft, Wertschöpfung und Ernährung“.

Antragsberechtigt sind Vereine, Verbände, Kommunen und Privatpersonen. Projekte können nur in Kevelaer, Geldern, Straelen oder Nettetal – also in einer der vier Lei.La-Kommunen – umgesetzt werden. Gefördert werden 80 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten in Höhe von mindestens 2.500 Euro und maximal 20.000 Euro je Projekt. Mit Bewilligungen ist erst im Sommer zu rechnen. Die Projekte dürfen nicht vor der Bewilligung starten und müssen bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Schnell umsetzbare Projekte sind dabei klar im Vorteil. Die Förderung erfolgt nach dem Erstattungsprinzip. Die Projektanträge müssen dem Regionalmanagement bis zum Bewerbungsschluss am 27. April 2026 vollständig vorliegen. Eine Beratung mit dem Regionalmanagement rechtzeitig vor der Antragstellung wird dringend empfohlen, da je nach Projektidee unterschiedliche Antragsunterlagen erforderlich sind.

„Melden Sie sich gerne einfach bei mir“, lädt die Regionalmanagerin ein. „Ich freue mich auf Ihre Ideen! Gemeinsam können wir klären, ob Ihre Idee zum Förderangebot passt.“ Den vollständigen Aufruf, notwendige Formulare und wertvolle Checklisten gibt es ebenso wie die Kontaktdaten des Regionalmanagements unter: www.leader-leila.de/kleinprojekte-2026