Der Höhepunkt des Programms war ein ganztägiges Planspiel, bei dem die Jugendlichen in die Rolle von Ratsmitgliedern schlüpften.
In einer simulierten Ratssitzung beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem Thema „Zusammenleben der Generationen – Jung und Alt in Viersen“. In mehreren Arbeitsgruppen entwickelten sie eigene Ideen und erarbeiteten konkrete Anträge, die anschließend in die fiktive Ratssitzung eingebracht und diskutiert wurden. Die Jugendlichen befassten sich mit verschiedenen kommunalpolitischen Entscheidungsfeldern. Dazu gehörten unter anderem der öffentliche Raum, Freizeitangebote, generationengerechtes Wohnen sowie Möglichkeiten für Engagement, Beteiligung und Mitbestimmung.
Das Kommunalpolitische Praktikum ist ein seit vielen Jahren etabliertes Beteiligungsformat der Stadt Viersen. Ziel ist es, Jugendlichen einen praxisnahen Einblick in kommunalpolitische Strukturen und Entscheidungsprozesse zu geben und ihnen zu zeigen, wie sie ihre Stadt aktiv mitgestalten können. Seit der Einführung im Jahr 2006 haben zahlreiche junge Menschen daran teilgenommen.
Den feierlichen Abschluss bildete die Übergabe der Teilnahmezertifikate durch Bürgermeister Christoph Hopp. Mit dem Zertifikat würdigte er das Engagement der jungen Leute, deren intensive Beschäftigung mit kommunalpolitischen Fragestellungen und die Entwicklung eigener Ideen für die Zukunft ihrer Stadt.