Vor allem im Falle von Wald- und Flächenbränden profitieren Einsatzkräfte künftig von deutlich kürzeren Reaktionszeiten. Auslöser für die Maßnahme war eine einfache, aber entscheidende Erkenntnis aus der Praxis: Das Auffinden bestehender Hydranten erwies sich im Gelände immer wieder als zeitaufwendig. „Wir wollten vermeiden, dass im Ernstfall wertvolle Minuten verloren gehen, nur weil Wasserentnahmestellen erst gesucht werden müssen“, heißt es von den Stadtwerken.
Die Standorte der neuen Überflurhydranten wurden in enger Abstimmung mit der Feuerwehr festgelegt. Dabei standen eine gute Zugänglichkeit sowie eine optimale Einbindung in mögliche Einsatzszenarien im Vordergrund. Die oberirdisch installierten Hydranten sind nun schnell sichtbar und jederzeit direkt nutzbar. Im Rahmen eines gemeinsamen Pressetermins stellten Bürgermeister, Feuerwehr und Stadtwerke die neuen Anlagen offiziell vor. Dabei wurde insbesondere die Bedeutung einer zuverlässigen Löschwasserinfrastruktur hervorgehoben – auch mit Blick auf zunehmend trockene Sommer und ein steigendes Waldbrandrisiko. Mit der Installation der fünf Überflurhydranten leisten die Stadtwerke Nettetal einen konkreten Beitrag zum vorbeugenden Brandschutz und stärken die Sicherheit in den Waldgebieten nachhaltig.