Frank Kersbaum, Leiter der Feuerwehr, sagte bei der Generalversammlung der Viersener Wehr: „Die Anforderungen an die Feuerwehr nehmen kontinuierlich zu. Unsere Ressourcen müssen gezielt eingesetzt werden – sachgerecht, rechtssicher und nachhaltig.“ In seiner Rede erinnerte Frank Kersbaum daran, dass jedes Mitglied der Feuerwehr Viersen auch 2025 Tag für Tag für den Dienst für die Menschen in Viersen bereitstand, „verlässlich, professionell und mit einem hohen persönlichen Einsatz“. Feuerwehr sei weit mehr als Organisation, Technik und Einsatzstatistik. Feuerwehr sei gelebte Gemeinschaft: „Das Gerätehaus ist nicht nur Standort für Fahrzeuge und Technik – es ist Begegnungsstätte, Austauschort und ein Stück Heimat.“
Der Leiter der Feuerwehr Viersen sprach die wachsenden Anforderungen an die Feuerwehr an. Um das hohe Vertrauen der Menschen zu sichern, müsse die Feuerwehr sich auf ihre originären Aufgaben konzentrieren: Gefahrenabwehr, Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung und Mitwirkung im Bevölkerungsschutz. Die Feuerwehr handele dabei mit klaren Zuständigkeiten, auf der Grundlage rechtlicher Vorgaben und entsprechend ihrer fachlichen Qualifikation. Mit Blick auf die weltpolitischen Entwicklungen sagte Kersbaum: „Sicherheit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – sie kann nicht allein durch die Feuerwehr gewährleistet werden.“
Trotz aller Herausforderungen blicke die Feuerwehr mit Zuversicht nach vorn: „Mit engagierten Angehörigen, mit Unterstützung aus Politik und Verwaltung und mit dem Vertrauen der Bevölkerung werden wir auch die kommenden Aufgaben meistern – strukturiert, verantwortungsvoll und mit klarem Fokus auf unseren Auftrag.“
Bürgermeister Christoph Hopp, der erstmals zur Generalversammlung sprach, sagte, der Dienst in der Feuerwehr sei gelebte Solidarität. Die Bereitschaft, sich selbstlos für andere Menschen einzusetzen, sei in der heutigen Zeit alles andere als selbstverständlich. Die Stadt unterstütze dabei mit der erforderlichen Ausrüstung und der nötigen Infrastruktur. Feuerwehr sei für alle Beteiligten, auch in der Kommunalpolitik, nicht nur Pflichtaufgabe, sondern eine Herzensangelegenheit. Hopp sprach besonders die Jugendfeuerwehr an. Das Engagement dort seit in starkes Signal für die Stadtgemeinschaft, sagte er: „Sie tragen aktiv zur Verbesserung unserer Gesellschaft bei.“ Er hoffe, dass dieses Angebot weitere junge Menschen anstecke, ein lebendiger Teil der Feuerwehrfamilie werden zu wollen.
Kreisbrandmeister Simon Fritsch, dessen Heimatwehr die Feuerwehr Viersen ist, lobte die Zusammenarbeit der Wehren im Kreis. Die Feuerwehr sei ein Netz von engagierten Menschen, die über den kommunalen Tellerrand hinausblickten.