Die Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche nahm die Urkunde im Alten Ratssaal im Rathaus Bahnhofstraße entgegen: „Wir erhoffen uns wertvolle Hinweise und Anregungen für die Planung und Umsetzung einer nahmobilitätsfreundlichen Infrastruktur. Die Aufnahme in die AGFS NRW ist für uns Bestätigung und Motivation zugleich. Sie stärkt uns darin, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.“
Minister Oliver Krischer sagte, Fuß- und Radverkehr seien zentrale Bausteine einer zukunftsfähigen Mobilität: „Viersen zeigt mit gezielten Investitionen, klaren Planungsprozessen und einem engagierten Team, wie sich Sicherheit und Komfort im Alltag vieler Menschen spürbar verbessern lassen.“ Der Austausch im Netzwerk der AGFS NRW werde das unterstützen.
Christine Fuchs, Vorstand der AGFS NRW, ergänzte, die Stadt sei auf einem guten Weg: „Viersen zeigt, dass kontinuierliche Verbesserungen und politischer Rückhalt eine wichtige Grundlage für sichere und attraktive Nahmobilität sind.“
Viersen ist das 120. Mitglied der AGFS. Die Stadt hatte die Aufnahme im August 2023 beantragt. Im Lauf des Bewerbungsverfahren müssen mehrere Bausteine durchlaufen werden. Dabei wird geprüft, ob die Stadt die Kriterien für die Aufnahme in den Verein erfüllt. Bei der sogenannten Hauptbereisung im Oktober 2025 hatte sich eine Auswahlkommission davon überzeugt, dass Viersen die bei der Vorbereisung im April 2024 erarbeiteten Verbesserungsvorschläge umgesetzt hat.
Beispiele hierfür sind die sicheren Hol- und Bringzonen an Schulen, gut nutzbare Abstellanlagen am Bahnhof und neue Wegeverbindungen, die Alltagswege sicherer und direkter machen. Auch die gezielte Sanierung von Wegen trägt dazu bei, dass Menschen in der Stadt zu Fuß und mit dem Rat komfortabler und sicherer unterwegs sind.
Infos unter www.agfs-nrw.de
Bericht von der Hauptbereisung im Oktober 2025 unter www.viersen.de/radfreundlichkeit-viersen-punktet