Baumpflanzaktion in Viersen Neue Pappeln an der Niers

Viersen · Zu einer Pappel-Pflanzaktion an der Niersbrücke Rader Weg trafen sich am Mittwoch, 4. März 2026, Mitglieder des Ausschusses für Klima- und Umweltschutz, Land- und Forstwirtschaft mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung.

Bürgermeister Christoph Hopp (3. von links vorne) im Kreise der geladenen Gäste.

Foto: Stadt Viersen

Unter anderem dabei waren Bürgermeister Christoph Hopp, die Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche, der Leiter der Städtischen Betriebe, Markus Kampe und Stadtförster Markus Manns. Viele der geladenen Gäste nahmen selbst den Spaten in die Hand und halfen, die jungen Bäume in die Erde zu bringen. Der Wunsch, die Mitglieder des Ausschusses zu einer solchen Pflanzaktion einzuladen, war in der Ausschusssitzung am 9. Februar geäußert worden. Dort hatte die Verwaltung in einem ausführlichen Sachstandsbericht zu Pappeln in der freien Landschaft informiert.

Aufgrund der begrenzten Lebensdauer von Pappeln – ihr natürlicher Zerfallsprozess beginnt nach etwa 40 bis 50 Jahren – bedürfen die Bäume einer besonderen Beobachtung und Pflege. Bei regelmäßiger Pflege und rechtzeitiger Entnahme ist eine nachhaltige Nutzung der Pappelreihen als nachwachsender Rohstoff ohne weiteres möglich.

In den nächsten drei Jahren müssen etwa 170 Starkpappeln gefällt werden, weil sie bereits älter als 65 Jahre sind. Da in den letzten 6 bis 7 Jahren zu wenige Pappeln entfernt wurden, gibt es aktuell einen Bearbeitungsstau. Um diesen zu beheben, müssen in den nächsten 3 Jahren rund 50 Pappeln pro Jahr entnommen werden. Die entnommenen Pappeln werden eins zu eins durch Neupflanzungen ersetzt. So schreibt es die untere Naturschutzbehörde des Kreises vor.

Die Pflanzaktion an der Niers zwischen Tönisvorster Straße und Rader Weg ist eine solche vorgeschriebene Nachpflanzung. Als Ersatz für am Niersufer entnommene 27 Pappeln pflanzen Mitarbeitende der Städtischen Betriebe ebenso viele artenreine heimische Schwarzpappeln. Ein Teil davon stammt von 25 Exemplaren, die von der VAB gestiftet wurden. Die Hochstämme weisen einen Umfang von 12 bis 14 Zentimetern auf und sind bereits etwa 6 Meter hoch. Durch den Einsatz schwerer Maschinen wurde der Uferweg stark in Mitleidenschaft gezogen. Stadtförster Markus Manns verspricht: „Sobald die Baumpflanzungen abgeschlossen sind, werden wir den Weg wieder instandsetzen.“