Die Schwarz-Gelben, die nach ihrem ersten Saisonsieg am Freitagabend auf der neben der VR Bank-Arena stattfindenden „Bartlmädult“ - einem Volksfest - eingeladen waren, trafen bei ihrer Rückkehr im Teamhotel auf die Kölner Haie, die erst am Freitag nach Niederbayern reisten und am Abend den Gastgebern des EV Landshut mit 3:4 nach Penaltyschießen unterlagen. Dabei führten die Domstädter zwischenzeitlich sogar mit 3:0.
Cheftrainer Thomas Popiesch nahm im Vergleich zum Freitagsspiel gegen Oslo (6:2-Erfolg) einige Veränderungen vor. Tim Schütz, Luca Hauf und Mark Zengerle rückten ins Team. Im Tor der Schwarz-Gelben stand erstmals Juha Jatkola. Yannik Proske und Daniel Bruch nahmen auf der Tribüne Platz. Und Erik Buschmann fehlte wegen der Hochzeit eines engen Freundes.
Es dauerte bis zur dritten Minute, ehe der neue Schlussmann der Pinguine erstmals eingreifen musste. Die erste Chance für den KEV hatte Matthew Santos in Überzahl (6.). Kurz darauf traf Roope Mäkitalo den Pfosten (7.). Die Haie waren treffsicherer, gingen durch einen abgefälschten Schlagschuss von Dominik Bokk in Führung (11.). Robin Press erhöhte bei angezeigter Strafe gegen die Pinguine auf 2:0 (16.). Die Großchance zum Anschluss vergab Adam Payerl, der mit einem Solo an Kölns Schlussmann Janne Juvonen scheiterte (18.).
Der Mittelabschnitt gehörte zur Kategorie: „Kann man sich anschauen, muss man aber nicht.“ Zwar hatten die Haie die Mehrzahl an Chancen, doch Jatkola war stets zur Stelle. Fünf Minuten vor der zweiten Pause tauchte Santos völlig frei vor dem KEC-Gehäuse auf, konnte den Puck jedoch nicht über die Torlinie befördern.
Dies gelang den Domstädtern dann aber zu Beginn des letzten Drittels zum dritten Mal an diesem Nachmittag. Frederik Storm stellte auf 3:0 (43.). Philip Gogulla (51.) und Max Newton (55.) vergaben beste Möglichkeiten, doch die schwarze Hartgummischeibe wollte einfach nicht ins Netz fliegen. 130 Sekunden vor der Schlusssirene saßen mit Mick Köhler und Stuart Percy gleich zwei Krefelder in der Kühlbox. Zunächst rettete Jatkola auf außergewöhnliche Art und Weise, musste sich dann aber zum vierten Mal geschlagen geben. Dominik Bokk traf zum zweiten Mal an diesem Nachmittag.
Für die Krefelder geht es nach diesem zweiten Spiel binnen 24 Stunden auf direktem Weg zurück Richtung Niederrhein.