Um 14.32 Uhr war es so weit. Das erste Bully eröffnete die Krefelder Eishockeysaison 2026/2027. Es dauerte knapp vier Minuten, ehe Kevin Wall den ersten Pinguine-Schuss aufs Tor abgab, Knapp 180 Sekunden später traf Play-off-Monster Max Newton nur den Pfosten. In Überzahl vergab Gogulla die Chance auf die Führung. Diese fiel dann aber 49 Sekunden vor der ersten Sirene. Kapitän Alexander Weiß war es, der mit einem Handgelenkschuss unter die Latte den ersten Saisontreffer erzielte.
Oslos Pausentee war offensichtlich besser. Denn es dauerte gerade einmal 34 Sekunden bis zum Ausgleich durch Henrik Larsson. Die Mannen von Cheftrainer Thomas Popiesch ließen sich davon nicht beeindrucken, gingen 60 Sekunden in Überzahl später abermals in Front. Den Schlagschuss von Davis Vandane ließ der Schlussmann der Norweger passieren.
Es entwickelte sich zunehmend eine muntere Partie, in der Finstad Pontus mit einem feinen Solo zum 2:2 einnetzte (29.). Da wollte Max Newton nicht nachstehen. Nach einer Zaubervorlage seines kongenialen Partners Mathew Santos traf er zum 3:2 (33.). C.J. Suess baute die Krefelder Führung fünf Minuten vor der zweiten Pause aus.
Im Schlussabschnitt dauerte es bis zur 54. Minute, ehe sich Pinguine-Keeper Felix Bick mit einer feinen Parade auszeichnen konnte. Ansonsten egalisierten sich beide Teams weitgehend. Bereits 205 Sekunden vor dem Ende nahmen die Norweger ihren Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Max Newton nutzte dies aus und machte den ersten Krefelder Sieg perfekt (59.). Acht Sekunden vor der Schlusssirene stellte er sogar noch auf 6:2.
„Wir wollen auch schon unsere Struktur aufs Eis bringen“, kündigte Cheftrainer Thomas Popiesch vor dem ersten Test in Landshut an. Dies ist den Schwarz-Gelben sehr zur Freude der mitgereisten Anhänger gelungen.
Nun geht es am Samstag (14 Uhr) mit dem Duell gegen den rheinischen Rivalen aus Köln weiter.