Vergessene und verlorene Schätze aus Rheinberg suchen neue Eigentümer*innen: Das Fundbüro der Stadt Rheinberg bietet erstmals Fahrräder und Kleinkrafträder bei einer Rückwärtsversteigerung im Internet an. Gestartet wird die Online-Auktion am 5. März um 18 Uhr. Ab dem 5. Februar gibt es eine Vorschau der Auktionsartikel auf der Plattform www.sonderauktionen.net, das von der GMS-Bentheimer Softwarehaus GmbH betrieben wird. Über die Internetseite bieten verschiedene Städte und Kommunen ihr Fundbüro-Sammelsurium an. Ein Service, den die Stadt Rheinberg nun ebenfalls erstmals nutzt.
Unter den Hammer kommen 46 Fundstücke. Zur Wahrheit gehört aber auch: Einige der Drahtesel haben deutlich bessere Tage erlebt. So können Reifen, Sattel oder Gangschaltungen beschädigt oder defekt sein. Die Mängel sind in den Beschreibungen zu jedem Artikel zu finden, dazu gibt es ein Foto.
Es handelt sich bei den Fahr- und Kleinkrafträdern um Fundsachen, die bei der Stadt Rheinberg abgegeben worden sind und die weder vom Eigentümer/von der Eigentümerin abgeholt, noch vom Finder/von der Finderin beansprucht wurden, und nun nach einer Aufbewahrungsfrist von mindestens sechs Monaten bei der Auktion angeboten werden.
Fundsachen aus Rheinberg: So ist eine Teilnahme an der Auktion möglichDie Versteigerung findet im sogenannten Count-Down-Prinzip statt! Die Artikelpreise fallen im Angebotszeitraum von zehn Tagen in regelmäßigen Abständen von einem hohen Startpreis bis zu einem niedrigen Endpreis. Man kann jederzeit zuschlagen und den Artikel kaufen – oder so lange warten, bis einem der Preis zusagt. Die Krux: Je länger man wartet, desto billiger wird der Gegenstand. Wartet man jedoch zu lange, dann kann es passieren, dass ein anderer Interessent/eine andere Interessentin dazwischenfunkt.